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Nach Tod eines Polizisten in mannheim – Hamburger beamte reagieren auf TikTok
  • Polizisten nehmen in Mannheim am Ort des Geschehens Abschied von ihrem verstorbenen Kollegen.
  • Foto: dpa

Hamburger Polizei trauert um getöteten Kollegen – Schweigeminute am Freitag

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Beamten (29) in Mannheim will die Hamburger Polizei am kommenden Freitag in einer Schweigeminute an den getöteten Kollegen gedenken.

Der 29-Jährige hatte am vergangenen Freitag sein Leben gegeben, als er andere schützen wollte: Ein 25-Jähriger hatte mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen, darunter auch den Polizisten, der am Kopf schwer verletzt wurde. Wenige Tage nach der Tat erlag der 29-Jährige letztlich seinen Verletzungen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ruft nun öffentlich zur Teilnahme auf.

Schweigeminute am Freitag

„Als Ausdruck der gemeinsamen Trauer und Anteilnahme wurde veranlasst, dass ab sofort und bis einschließlich des Tages der Beisetzung, Trauerflor an allen Funkstreifenwagen der Polizei angebracht wird“, so Lars Osburg, GdP-Vize. Auf den Polizeibooten der Wasserschutzpolizei sei die Flagge – soweit möglich – auf Halbstock zu setzen und ein Trauerflor zu führen.

Zudem wird es am Freitag um 11.34 Uhr – exakt eine Woche nach dem Angriff in Mannheim – eine Schweigeminute geben, zu deren Teilnahme die GdP aufruft. Osburg: „Jeder kann daran teilnehmen. Warnblicker an machen und rechts ranfahren. Eine Minute Gedenken an den Kollegen. Das bringt ihn nicht zurück, ist aber ein Zeichen für die Familie und die Öffentlichkeit.“

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Bizarr: Die Hamburger Polizei hatte zahlreiche verstörende Kommentare zum Tod des Beamten auf TikTok erhalten und sich daher am Dienstag mit einem Video zu den Ereignissen geäußert. Darin werden einige der Hass-Postings eingeblendet. Eine Beamtin nimmt in dem Clip mit bewegenden Worten Stellung: „Er ist getötet worden, im Einsatz für uns. Und ihr vertraut uns nicht mehr?“. Weiter sagt sie: „Wir alle haben seit vergangenem Freitag jeden Tag mit den Bildern der Tat, den Schreien und den Emotionen zu tun. Und einer von ihnen wird für immer fehlen.“ (dg)

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