Das Hoheitszeichen der Bundespolizei an einer Uniform
  • Die Bundespolizei rückte an. (Symbolfoto)
  • Foto: picture alliance/dpa | Ralf Hirschberger

Gesuchter Mann mit Messer am Bahnhof gestoppt – Mutter erspart ihm Haft

Die Bundespolizei Hamburg hat in der Nacht zu Samstag einen Mann vorläufig festgenommen, der am Bahnhof Reeperbahn ein Messer offen in der Hand gehalten haben soll. Eine Zeugin wandte sich an die Beamten – bei der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass der 39-Jährige bereits gesucht wurde.

„Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe von 1200 Euro bislang nicht gezahlt und sollte nunmehr eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verbüßen“, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Er war den Angaben nach wegen Leistungserschleichungen verurteilt worden. „Seitdem war er zur Festnahme ausgeschrieben.“

Hamburg: Mann mit Messer gestoppt – Mutter erspart ihm Haft

Der 39-Jährige musste mit zur Wache. Laut des Sprechers hatte er geringe Mengen Kokain bei sich, die sichergestellt wurden. „Der Mann konnte anschließend seine Mutter telefonisch erreichen. Nach über fünf Stunden Wartezeit in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei erschien seine Mutter und zahlte die geforderte Geldstrafe.“

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Somit wurden dem 39-Jährigen 60 Tage Gefängnis erspart – dank seiner Mutter. Trotzdem wurden gegen ihn noch weitere Strafanzeigen erstellt, darunter wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz – das Messer, das er bei sich getragen hatte, war laut Bundespolizei ein verbotenes Springmesser – und das Betäubungsmittelgesetz. (dg)

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