Ein Einbrecher blickt an einem Haus durch eine eingeschlagene Fensterscheibe (gestellte Szene)
Ein Einbrecher blickt an einem Haus durch eine eingeschlagene Fensterscheibe (gestellte Szene)
  • Ein Einbrecher blickt durch eine eingeschlagene Fensterscheibe (Symbolbild).
  • Foto: picture alliance / Daniel Maurer/dpa | Daniel Maurer

Einbrecher-Bande aus Hamburg räumt deutschlandweit Schulen aus

Beamer, Laptops, Monitore: Eine Bande mit Sitz in Hamburg soll für eine Serie von Einbrüchen an Schulen in ganz Deutschland verantwortlich sein. Polizeiangaben zufolge stahlen die Männer technische Ausstattung im Wert von mehreren hunderttausend Euro.

Nach Einbrüchen in Schulen in mehreren Bundesländern hat die Polizei drei Verdächtige ermittelt. Die Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren sollen eine deutschlandweit agierende Bande mit Sitz in Hamburg sein, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sie sollen Einbrüche mit Diebstählen an Schulen in Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein begangen haben.

Die Täter erbeuteten Technik im Wert von 200.000 Euro

Eine Polizeisprecherin schätzte den Schaden aller Einbrüche und Diebstähle der Bande auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Gegen die drei Männer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls eingeleitet.

Im Juli 2021 sollen die Täter in zwei bayerische Gymnasien in Starnberg und Puchheim (Landkreis Fürstenfeldbruck) eingebrochen sein und dort technische Ausstattung im Wert von insgesamt rund 200.000 Euro gestohlen haben. Daneben entstand ein Sachschaden in Höhe von 8000 Euro. Die Täter sollen einige Stunden vor den Einbrüchen in Oberbayern gezielt Schüler nach der Lage der IT-Räume gefragt haben.

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Durch die Ermittlungen konnte die Polizei der Bande auch einen Einbruch in eine Schule im baden-württembergischen Horb am Neckar (Landkreis Freudenstadt) im Juli 2021 zuordnen. Zudem sind die Täter vermutlich für zwei weitere Einbrüche im Mai 2021 in Schleswig-Holstein und für einen Einbruch im Jahr 2020 im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau verantwortlich. (dpa/mp)

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