Polizeieinsatz bei einem Unfall (Symbolbild).
  • Polizeieinsatz bei einem Unfall (Symbolbild).
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Auf dem Schulweg: Drei verletzte Kinder bei Unfällen in Hamburg

Bei Unfällen in Hamburg sind am Donnerstag drei Kinder im Alter zwischen elf und 14 Jahren zum Teil schwer verletzt worden. Der erste Unfall geschah um kurz nach 7 Uhr an der Holtenklinkerstraße in Bergedorf, wie die Polizei mitteilte.

Der Zwölfjährige sei den Angaben nach ordnungsgemäß über die Straße gegangen, dort aber vom Skoda eines 31 Jahre alten Mannes erfasst worden. „Der Junge wurde durch die Kollision schwer verletzt“, so ein Polizeisprecher.

Auf Schulweg: Drei verletzte Kinder bei Unfällen in Hamburg

Unter notärztlicher Begleitung kam der Zwölfjährige in ein Krankenhaus, zuvor war er erstversorgt worden. Bisher sei laut Polizei noch unklar, wer von beiden – ob Junge oder Autofahrer – Grün hatte. Hinweise an: Tel. 428 65 4961.

Gegen 13 Uhr soll dann in Wilhelmsburg ein 14 Jahre altes Mädchen zwischen geparkten Autos heraus die Fahrbahn der Neuenfelder Straße betreten haben. Der Sprecher: „Auf dem Streifen in Richtung der Wilhelmsburger Bahnlinien stockte der Verkehr, sodass sie zwischen zwei verkehrsbedingt haltenden Pkw weiter hindurchging“. Im weiteren Verlauf sei es dann zu einer Kollision mit einem Mercedes gekommen, der in Richtung Otto-Brenner-Straße fuhr.


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Das Mädchen erlitt bei dem Unfall eine Fußfraktur und eine Verletzung am Oberkörper, auch sie kam in eine Klinik. „Die Verkehrsunfallermittler der VD 4 führen auch hier die weiteren Ermittlungen“, teilte der Sprecher ferner mit.

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Um 15.30 Uhr kam es dann in Altona-Nord zum dritten Unfall: Auch hier soll ein Mädchen (11) zwischen zwei verkehrsbedingt haltenden Wagen die Augustenburger Straße Richtung Eckernförder Straße überquert haben. Trotz eingeleiteter Notbremsung konnte eine Autofahrerin laut Polizei-Angaben nicht mehr rechtzeitig bremsen – es kam zur Kollision. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Elfjährige nach der Erstversorgung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus“, so der Polizeisprecher. In diesem Fall würde der Verkehrsunfalldienst der VD 2 ermitteln.


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In diesem Zusammenhang möchte die Polizei – gerade in der dunklen Jahreszeit – auf eine erhöhte Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit aller Verkehrsteilnehmer hinweisen. „Dies betrifft eine intakte Lichtanlage für Fahrzeuge, aber auch eine gut sichtbare Kleidung und das Verwenden von Reflektoren von Fußgängern, Fahrrad-und E-Scooter-Fahrern“, erklärte der Sprecher.

Polizei Hamburg mit wichtiger Bitte an Verkehrsteilnehmer

Die Polizei bittet außerdem: „Fahren Sie auch bei Dämmerung und Dunkelheit besonders aufmerksam! Achten Sie als Autofahrer auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmer und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sicht-, Licht- und Witterungsverhältnissen an! Geben Sie anderen Verkehrsteilnehmern die Chance, Sie rechtzeitig zu erkennen und begegnen Sie dem Straßenverkehr mit allen Sinnen!“ Das Polizei-Motto: „Sehen und gesehen werden!“ (dg)

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