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Polizei verhaftet serieneinbrecher in Hamburg
  • Ein Einbrecher mit einer Brechstange (Symbolfoto)
  • Foto: dpa

Besonders listig: So entkamen Serien-Einbrecher, obwohl sie erwischt wurden

Sie sind erst 19 und 21 Jahre alt und doch sollen sie schon eine Reihe von teils perfiden Einbrüchen begangen haben: Die Hamburger Polizei hat zwei junge Männer ermittelt, denen sie 17 Taten in drei Bundesländern vorwirft. Einer ist in der vergangenen Woche verhaftet worden.

Seit Anfang Juni zählte die Polizei diverse überregionale Haus- und Wohnungseinbrüche. In Hamburg schlugen die Täter neun Mal zu, darunter in Billstedt, Hausbruch, Neugraben-Fischbek, Heimfeld und in Wilhelmsburg. Weitere Tatorte lagen in Niedersachsen und Hessen.

17 Taten in drei Bundesländern – perfider Einbrecher-Trick

Die Einbrecher sollen dabei über offenstehende Türen oder auf Kipp gestellte Fenster in die Objekte eingedrungen sein – teilweise sogar dann, als die Bewohner zu Hause waren. Ein Polizeisprecher: „Insbesondere nutzten die Täter Zeiten, in denen sich die Geschädigten bei sonnigem Wetter im Garten aufhielten.“ Besonders listig: Wurden sie auf dem Grundstück erwischt, taten sie so, als würden sie Hilfe brauchen oder baten um etwas zu trinken. Oft hatten sie damit sogar Erfolg und entkamen unerkannt.

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Ermittlungen brachten die Hamburger Kripo-Beamten dann auf den 19- und den 21-Jährigen. Letzterer wurde in der vergangenen Woche in Passau (Bayern) verhaftet. Der 19-Jährige befindet sich noch auf der Flucht.

Die Serie gilt zwar als aufgeklärt, aber: Die Polizei prüft, ob die Beschuldigten für weitere Taten verantwortlich sein könnten. „Die Ermittlungen dauern daher an“, so der Sprecher weiter. (dg)

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