Nach Raub auf Bus in Süddeutschland - SEK Einsatz in Barmbek-Süd
  • Schwer bewaffnete Beamte des SEK verlassen das Haus in der Humboldtstraße.
  • Foto: Marius Roeer

Fahrgäste rauben Bus in Erlangen aus – SEK nimmt Tatverdächtigen in Hamburg fest

Die Spur eines brutalen Überfalls auf den Fahrer eines Reisebus in Erlangen (Mittelfranken) führt nach Hamburg. In Süddeutschland hatten zwei Täter am Ostersamstag einen Busfahrer mit Waffengewalt gestoppt und Gepäckstücke geraubt. Nun hat ein Sondereinsatzkommando (SEK) eine Wohnung in Barmbek-Süd gestürmt und einen Tatverdächtigen verhaftet.

Am Ostersamstag kam es auf der A3 bei Erlangen gegen 23 Uhr zu einer schweren Raubtat. Zwei männliche Fahrgäste eines serbischen Reisebusses zogen plötzlich Waffen und bedrohten damit den Busfahrer. Sie zwangen ihn laut Polizei, von der Autobahn abzufahren. An der Kreuzung zur B470 sollte der Fahrer dann stoppen. Die Täter sollen ihn gezwungen haben, das Gepäckfach zu öffnen.

Raub auf Bus im Süden – Festnahme durch SEK in Barmbek-Süd

Hieraus raubten die Täter dann mehrere Gepäckstücke und flüchteten in die Dunkelheit. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang ihnen die Flucht. Ein Zeugenaufruf führte zunächst nicht zum Erfolg. Bis zum Mittwochmorgen – und das 600 Kilometer weiter nördlich.


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Ermittler lokalisierten einen der Tatverdächtigen in einer Wohnung in der Humboldtstraße in Hamburg (Barmbek-Süd). Weil davon ausgegangen werden musste, dass der Mann bewaffnet ist, wurde das SEK alarmiert. Die Elite-Polizisten stürmten die Wohnung um 6 Uhr in der Früh. Ein Mann soll festgenommen worden sein. Zu weiteren Maßnahmen und möglichen Hintergründen wollte sich die zuständige Staatsanwaltschaft in Fürth nicht äußern.

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