Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine, und Iryna Tybinka, Generalkonsulin der Ukraine, fahren nach einem Medientermin der Handelskammer Hamburg in der Europa Passage mit einer Rolltreppe.
Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine, und Iryna Tybinka, Generalkonsulin der Ukraine, fahren nach einem Medientermin der Handelskammer Hamburg in der Europa Passage mit einer Rolltreppe.
  • Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine, und Iryna Tybinka, Generalkonsulin der Ukraine, nach einem Termin der Handelskammer Hamburg in der Europa Passage
  • Foto: picture alliance / dpa/Marcus Brandt

Bei Besuch in Hamburg: Botschafter freut sich über „Katzen“ für Ukraine

Der ukrainische Botschafter Oleskii Makeiev ist zu Besuch in Hamburg. Er traf sich mit der Handelskammer in der Europapassage zu einem Termin und äußerte sich dabei auch zur Panzerfrage.

Angesichts der Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern hat sich der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleskii Makeiev, erfreut über die Bildung einer „großen Panzerkoalition“ gezeigt.

„Diese Panzer werden uns helfen, die russische Offensive abzuwehren und unsere von Russland besetzen Gebiete und Menschen zu befreien“, sagte er am Mittwochmorgen bei einem Besuch in Hamburg. Er hoffe sehr, „dass unsere Jungs schon bald diese Katzen in der Ukraine willkommen heißen“.

Bundesregierung: Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine

Die Bundesregierung verkündete am Mittwoch nach langem Zögern, 14 Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern und dies auch anderen Ländern zu erlauben. Die Ukraine bittet seit Monaten um Kampfpanzer westlicher Bauart für den Kampf gegen die russischen Angreifer.

Wie die anderen westlichen Waffensysteme würden auch die Panzer helfen, „Menschenleben zu retten“, sagte Makeiev. „Wir werden alles brauchen, für jede Hilfe sind wir dankbar.“

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In den unterschiedlichen Waffensystemen der verschiedenen Länder sieht Makeiev kein Problem – auch nicht mit Blick auf eine mögliche Lieferung schwerer US-Kampfpanzer vom Typ Abrams.

„Unsere Militärs und Soldaten haben bewiesen, dass sie mit verschiedenem Gerät umgehen können.“ Weiteren Bedarf an Waffentechnik schloss er nicht aus. „Ich nehme an, wir werden über weitere Waffensysteme sprechen.“ (dpa/mp)

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