Ab Neujahr 2022 wird das Parken in Hamburg teurer.
  • Ab Neujahr 2022 wird das Parken in Hamburg teurer.
  • Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken

Parken wird deutlich teurer: Diese Gebühren steigen bald in Hamburg

Zum Anfang des neuen Jahres wird manches teurer in Hamburg: Der Senat hat am Dienstag beschlossen, ab dem 1. Januar einige städtische Gebühren zu erhöhen. Für manche Bürger ist der neue Beschluss jedoch eine gute Nachricht.

Der Beschluss orientiert sich dabei an den Behörden. Diese überprüfen, ob die Kosten für die jeweiligen Leistungen – zum Beispiel für die Müllabfuhr – von den städtischen Gebühren gedeckt sind, und legen dem Senat dann Anpassungen an die aktuelle Kostenentwicklung vor.

Ab Neujahr erhöht Hamburg viele städtische Gebühren

„Die Gebührenanpassungen erfolgen mit Augenmaß“, versichert dabei Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) in einer Pressemitteilung der Finanzbehörde am Dienstag. Die Anpassungen seien im Rahmen, auch wenn die Kostendeckung nach Bundes- und Landesgesetzgebung umgesetzt werden müsse.  


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Hamburg muss demnach beispielsweise mit höheren Kosten für die Reinigung öffentlicher Wege rechnen, die im Schnitt um 1,8 Prozent steigen. Die Gebühr für die Hausmüllentsorgung wird ebenso durchschnittlich um 1,8 Prozent teurer.

Hamburg erhöht Gebühren für Müllabfuhr und Parken

Auch die Parkgebühren erhöhen sich: An Automaten auf öffentlichen Wegen und Plätzen wird die Stunde um 50 Cent teurer, während in Parkzonen I und II die Besucherparkausweise von 2,50 Euro auf drei Euro pro Fahrzeug und Tag erhöht werden.  

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Auch Parkausweise für Anwohner kosten ab Neujahr 70 Euro pro Jahr (65 Euro im Onlineverfahren). In anderen Zonen bleiben die Preise gleich.

Eine detaillierte Übersicht der Stadt über die geänderten Parkgebühren finden Sie hier. Über alle Gebührenerhöhungen informieren dabei die jeweils zuständigen Fachbehörden beziehungsweise öffentlichen Unternehmen.  

Hamburgs Finanzbehörde verlängert Corona-Gebührenhilfen

Es wird jedoch nicht alles teurer, wie die Finanzbehörde erklärt. Wer etwa bei Höfen der Stadtreinigung Grünschnitt oder Laub aus privaten Gärten entsorgen will, kann das ab Januar kostenfrei tun.  

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Eine erfreuliche Nachricht sollte auch die Verlängerung der Corona-Gebührenhilfen sein, die bis zum 31. Dezember 2022 ausgeweitet wurde. „Damit helfen wir insbesondere den Gastronomen und Schaustellern auch im nächsten Jahr weiterhin mit unseren bereits seit März 2020 auf den Weg gebrachten Gebührenhilfen“, meint Andreas Dressel zu der Verlängerung und ergänzt: „Auch andere Corona-betroffene Unternehmen können die Erleichterungen gerne in Anspruch nehmen, müssen sich dazu an die jeweils gebührenerhebende Dienststelle wenden.“ (to) 

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