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Die Agentur für Arbeit Hamburg-Nord in der Langenhorner Chaussee 92-94.
  • Im Februar sank die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg um 15,9 Prozent. (Symbolbild)
  • Foto: IMAGO / Hanno Bode

Nach kurzem Trend-Stopp: Arbeitslosigkeit in Hamburg sinkt wieder

Ein knappes Jahr lang meldete der Hamburger Arbeitsmarkt immer weniger arbeitslose Personen – bis der Trend im Januar stoppte. Doch nach diesem kurzen Rücksetzer folgten nun wieder positive Nachrichten aus der Agentur für Arbeit. Die Arbeitslosigkeit in Hamburg ist im Februar wieder gesunken.

Insgesamt waren 73.137 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 528 oder 0,7 Prozent weniger als im Januar, wie die Agentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Damit wird der seit Februar 2021 fast ununterbrochene Trend rückläufiger Arbeitslosenzahlen wieder aufgenommen. Damals hatte die Arbeitslosigkeit coronabedingt mit fast 87.000 Menschen ohne Job ihren Spitzenwert erreicht und sank seither – bis auf Januar – jeden Monat.

Hamburg: Zahl der Arbeitslosen sinkt um 15,9 Prozent

Im Vergleich zum Februar 2021 sank die Zahl der Arbeitslosen um 13.825 oder 15,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im Februar wie im Vormonat bei 6,8 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der Wert, der den Anteil der registrierten Arbeitslosen an allen Erwerbspersonen angibt, noch bei 8,1 Prozent gelegen. Stichtag war der 14. Februar.


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Der Chef der Arbeitsagentur, Sönke Fock, präsentierte zudem ein neues Qualifizierungsprojekt, mit dem die Agentur gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) speziell junge Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund für die Gesundheitsbranche qualifizieren will. Das laut Agentur bundesweit einmalige Projekt richte sich aber auch an „alle weiteren Interessierten, die Unterstützung benötigen“, so die Arbeitsagentur.

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„Bundesweit und damit auch im Hamburger Gesundheitswesen gibt es einen kontinuierlich hohen Fachkräftebedarf“, sagte Fock. „Da können und wollen wir nicht auf motivierte Bewerberinnen und Bewerber verzichten, die möglicherweise nur deshalb nicht genommen werden, weil ihre derzeitigen Schulnoten oder Sprachkenntnisse nicht ausreichend sind.“ (dpa/mp)

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