Hafenpanorama
  • Das Hafenpanorama bei Sonnenuntergang in Hamburg. Mit einem Testlauf der Sirenen am Donnerstag will sich Hamburg auf die bevorstehende Sturmflut-Saison vorbereiten.
  • Foto: picture alliance / Axel Heimken/dpa

Sturmflut-Warnung: Heute „heult“ Hamburg

Vor der beginnenden Sturmflut-Saison will Hamburg seine 124 Sirenen prüfen: Am Donnerstag wird deshalb ein 45-minütiger Testlauf stattfinden – auch, um der Bevölkerung die Signale für den Ernstfall in Erinnerung zu rufen. Parallel dazu werden die Warn-Apps getestet und die lokalen Hamburger Rundfunkanstalten verbreiten Meldungen in ihren Programmen.

Um 10.45 Uhr erhalten Nutzer von Warn-Apps (z. B. NINA) eine Warnmeldung. Zudem wird die „Sturmflutwarnung“ auch von regionalen Rundfunksendern verbreitet. Die im Tidegebiet der Elbe gelegenen Sirenen werden um 11 Uhr ausgelöst und senden einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton, mit der Bedeutung: „Achtung! Es besteht eine Gefahr! Informieren Sie sich!“

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Um 11.05 Uhr wird eine Böllerschussanlage am Hafentor ausprobiert. Hier erfolgen zur Warnung, insbesondere für die Personen im Bereich des Hafens, zwei Böllerschüsse in kurzer Abfolge.

Um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung mittels eines einminütigen Dauertones der Sirenen (bedeutet: „Achtung! Die Gefahr ist vorüber!“) sowie einer entsprechenden Nachricht auf den Warn-Apps.

Weitere Infos gibt es auf www.hamburg.de/katastrophenschutz oder über den telefonischen HamburgService (040) 115. In der Zeit vom 15. September bis 31. März des Folgejahres kann es für die tieferliegenden Stadtteile und im Hamburger Hafen zu einer Gefährdung durch Sturmfluten kommen, begründet die Innenbehörde den Testlauf. (dpa/jw)

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