Der neue XXL-Radweg am Dammtordamm ist über zwei Meter breit und vom Autoverkehr baulich getrennt.
  • Der neue XXL-Radweg am Dammtordamm ist ein Beispiel für den Ausbau der Velorouten in Hamburg.
  • Foto: Florian Quandt

So geht’s mit Hamburgs Velorouten voran

Hamburg hat sich die Mobilitätswende groß auf die Fahnen geschrieben. Um Emissionen zu reduzieren, braucht es auch bessere Velorouten für Radfahrer. Das zu diesem Zweck geschlossene Bündnis für Radverkehr konnte seine Ziele laut Senat in den vergangenen Jahren erreichen.

Das geht aus seiner Antwort auf eine schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Rosa Domm (Grüne) und Lars Pochnicht (SPD) hervor, die der MOPO exklusiv vorliegt. Demnach wurde das Hamburger Veloroutennetz in den vergangenen drei Jahren um mehr als 34 Kilometer ergänzt.

Das Bündnis für Radverkehr wurde am 23. Juni 2016 geschlossen. Bis 2025 soll das Veloroutennetz mit insgesamt 280 Kilometern weitestgehend fertiggestellt sein.

Hamburg: Velorouten-Ausbau schreitet kontinuierlich voran

Rosa Domm, Sprecherin für Mobilitätswende der Grünen Bürgerschaftsfraktion, zeigt über die Entwicklungen: „Wer länger nicht mehr mit dem Rad unterwegs war, wird staunen, was sich in den vergangenen drei Jahren alles getan hat. Das Veloroutennetz verdichtet sich, von immer mehr äußeren Stadtteilen kann man inzwischen schnell und komfortabel ins Zentrum radeln.“


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Auf insgesamt fast sechs Kilometern seien Fahrradstraßen fertiggestellt worden, auf denen der Radverkehr im Mittelpunkt stehe. Auf mehr als 15 Kilometern befänden sich Radwege derzeit noch im Bau und auf weiteren 3,5 Kilometern seien sie in der Planungsphase, so Rosa Domm.

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„Der Ausbau der Radverkehrsanlagen schreitet kontinuierlich voran. Damit wird Radfahren in Hamburg immer sicherer, bequemer und attraktiver“, ergänzt Lars Pochnicht, Radverkehrsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion. (prei)

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