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Autos fahren über die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. (Symbolbild)
  • Autos fahren über die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. (Symbolbild)
  • Foto: dpa | Markus Scholz

Mit Tempo 140 durch Hamburg gerast: Illegales Rennen?

Wilde Raserei durch Hamburg: Ein heute 25-jähriger Audi-Fahrer soll im Juli vergangenen Jahres so richtig kräftig aufs Gaspedal gedrückt haben – und unter anderem über die Köhlbrandbrücke gepest sein. Jetzt geht es vor Gericht um den Vorwurf eines illegalen Rennens.

Gegen Mittag des 2. Juli 2021 sei der Mann mit seiner riskanten, viel zu schnellen Fahrweise aufgefallen. Zunächst sei er mit rund 84 km/h auf der linken Spur auf der Köhlbrandbrücke gerast und dabei dicht auf ein vor ihm fahrendes Fahrzeug aufgefahren sein.

Hamburg: Mit 134 km/h über die Köhlbrandbrücke gerast – danach noch schneller

Anschließend soll der Angeklagte auf die rechte Spur gewechselt sein und stark beschleunigt haben. Mindestens 134 km/h soll er mit seinem Audi erreicht haben, erlaubt sei dort nur Tempo 50.

Auch auf der weiteren Fahrt hatte es der 25-Jährige eilig: Eine Linkskurve soll er mit 130 km/h passiert haben, anschließend sei er mit mindestens 144 km/h über den Roßdamm gebrettert. Geltende Höchstgeschwindigkeit dort: 60 Kilometer pro Stunde.

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Im Reiherdamm sei der Mann mit seinem Audi noch mit Tempo 110 unterwegs gewesen, habe dort in einer Rechtskurve auf der Gegenfahrbahn ein Auto überholt – obwohl er den Gegenverkehr nicht habe sehen können. Die Anklageschrift wirft ihm vor, ein illegales Autorennen bestritten zu haben.

Ab Dienstag muss sich der Angeklagte vor dem Amtsgericht verantworten. (fbo)

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