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Es soll jetzt doch mehr Mittel für Migrationsberatungen geben – das hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch beschlossen.
  • Es soll jetzt doch mehr Mittel für Migrationsberatungen geben – das hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch beschlossen. (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Millionenkürzung vom Tisch: Migrationsberatung in Hamburg bleibt

Eigentlich sollte bei der Migrationsberatung gekürzt werden, doch das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages nun rückgängig gemacht. Jetzt soll es sogar mehr Mittel geben – besonders für ukrainische Geflüchtete. 

„Wir haben heute im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die geplante Kürzung zurückgenommen und die Mittel darüber hinaus zusätzlich erhöht“, sagte der Hamburger Bundestagsabgeordnete und Mitglied in dem Ausschuss, Metin Hakverdi (SPD). „Die Migrationsberatung ist wichtig, damit Menschen bei uns schnell Fuß fassen können. Die Mittel zur Beratung zu erhöhen ist besonders wichtig, damit auch ukrainische Geflüchtete in schwierigen Lagen gut beraten werden können.“

Beratungen in Hamburg: Nachfrage ist gestiegen

In Hamburg werden an 20 Stellen fast 2000 Menschen im Jahr zu Behördengängen oder Sprachförderung beraten. Durch die ukrainischen Geflüchteten, die nach Hamburg gekommen sind, ist die Nachfrage an Beratungen dieser Art noch gestiegen. 

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Die Migrationsberatungen für Erwachsene wurden dieses Jahr mit 71 Millionen Euro durch den Bund gefördert. Für 2023 waren eigentlich nur 57 Millionen Euro eingeplant – das war von den Trägern der Beratungsangebote stark kritisiert worden. Der Haushaltsausschuss hat am Mittwoch nun eine Erhöhung der Gelder um 24 Millionen Euro auf insgesamt 81,5 Millionen Euro beschlossen. (ncd)

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