Ab Frühjahr sollen die ersten Testfahrzeuge von Moia durch Hamburg fahren.
  • Ab Frühjahr sollen die ersten Testfahrzeuge von Moia durch Hamburg fahren.
  • Foto: Patrick Sun

Roboter-Taxis in Hamburg: Das klingt gruselig, ist es aber nicht

Ich gebe zu: Der Gedanke, mich in Zukunft von einem Roboter-Auto fahren zu lassen, macht mir Angst. Kann der Computer wirklich besser auf unvorhergesehene Situationen reagieren als ein Mensch?

Was ist mit Autofahrern, die plötzlich die Spur wechseln oder abrupt bremsen, mit sich durchschlängelnden Radfahrern oder Fußgängern, die ohne richtig zu gucken über Straßen rennen?

Moia-Fahrzeuge bieten in Zukunft autonomes Ride Sharing

Die Wahrheit aber ist: Ein digitaler Chauffeur würde wohl deutlich besser fahren als die meisten von uns. Denn dieser hält sich strikt an die programmierten Verkehrsregeln. Wir saßen zwar auch alle in der Fahrschule, aber wer befolgt schon immer alle Vorschriften?

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Dazu kommt: Der Computer trinkt nicht, nimmt keine Drogen, ist weder übermüdet noch von seinem Handy abgelenkt. Er drängelt nicht, rast nicht, pöbelt nicht und parkt nicht falsch. Und auch, wenn es für viele noch dystopisch klingt: Autonomes Ride Sharing ist die Zukunft, ob man will oder nicht.

Dass Hamburg dafür europaweit das erste Testgebiet wird, ist ein gutes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft unserer Stadt.

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