Eine Bahn der Linie U3 hält am Bahnhof Borgweg. (Symbolbild)
Eine Bahn der Linie U3 hält am Bahnhof Borgweg. (Symbolbild)
  • Eine Bahn der Linie U3 hält am Bahnhof Borgweg. (Symbolbild)
  • Foto: IMAGO / Hanno Bode

„Meilenstein“: Das ändert sich jetzt für einige HVV-Kunden

Noch bevor das bundesweite 49-Euro-Ticket in den Startlöchern steht, setzt der HVV zur nächsten kleinen Fahrkarten-Revolution an. Das Profiticket soll für hunderttausende Menschen bald der Vergangenheit angehören – zumindest in Papierform.

Rund 200.000 Arbeitnehmer:innen nutzen in Hamburg das Profiticket des HVV, sprich: Ihre Monatskarte für Bus und Bahn wird von Arbeitgeberseite subventioniert. Bislang kam das Ticket Jahr für Jahr auf Papier gedruckt bei den Kund:innen an. Das soll sich jetzt ändern: Künftig soll das Smartphone als Fahrausweis dienen.

HVV bringt Profiticket auf das Smartphone

Schon mehr als 12.000 Mitarbeitende der Stadt Hamburg seien vom analogen auf das digitale Ticket umgestellt worden, hieß es am Dienstag. Als Ziel nannte der HVV, noch vor dem Start des 49-Euro-Tickets alle 200.000 Kund:innen umzustellen.

Sobald dieses startet, sollen sich die Jobtickets automatisch umstellen – die Abonnent:innen müssten selbst nichts weiter unternehmen. „Wir wollen den Verkehr zum Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger weiter digitalisieren“, sagt Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne).

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Hamburg stelle mit dem digitalen Profiticket unter Beweis, bereit für das 49-Euro-Ticket zu sein, sagte Tjarks weiter. Auch HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt zeigt sich zufrieden: „So geht Innovation: Wir unterstützen nicht nur auf allen Ebenen die schnellstmögliche Einführung des Deutschlandtickets, sondern stellen parallel auch unsere Vertriebsstrukturen auf den Kopf.“

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