Die Probleme bei den Lieferketten bleiben ein Bremsklotz für den Groß- und Außenhandel.
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„Krisenfest”: Darum machen sich norddeutsche Händler keine Sorgen

Die Groß- und Außenhändler in Norddeutschland blicken optimistisch auf das angelaufene Jahr 2022. Die Mehrheit der Unternehmen gehe „von steigenden oder zumindest gleichbleibenden Umsätzen und Gewinnen aus“, hieß es am Mittwoch vom Unternehmerverband AGA in Hamburg. Der Verband bezog sich dabei auf Ergebnisse einer Umfrage unter seinen mehr als 3500 Mitgliedern in den norddeutschen Küstenländern sowie Bremen und Hamburg.

Demnach geht mehr als ein Drittel der befragten Händler und Dienstleister im Vergleich zu 2021 von steigenden Umsätzen in der ersten Jahreshälfte aus. Mehr als die Hälfte rechnet den Angaben zufolge immerhin mit gleichbleibenden Erlösen. Bei den Gewinnen sieht die Situation laut AGA ähnlich aus, wenngleich nur 19 Prozent mit einem Zuwachs und 55 Prozent mit einer Stagnation rechnen.

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„Die norddeutsche Kaufmannschaft zeigt sich einmal mehr krisenfest. Dass es – anders als noch vor einem Jahr – keinen harten allgemeinen Lockdown gibt, schlägt sich positiv in den Zahlen nieder“, kommentierte AGA-Präsident Hans Fabian Kruse die Zahlen. Zu den Risikofaktoren gehören ihm zufolge unter anderem steigende Energiepreise und exorbitante Frachtraten. Zudem blieben die Probleme bei den Lieferketten ein Bremsklotz für den Groß- und Außenhandel. (mp/dpa)

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