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Komiker Wigald Boning mag es herausfordernd – und skurril.
  • Komiker Wigald Boning mag es herausfordernd – und skurril.
  • Foto: Imago

Komiker gewinnt irre Schwimm-Wette: Warum Wigald Boning in die Elbe sprang

Jeden Tag draußen schwimmen – bei jeder Jahreszeit und jedem Wetter. 365 Tage lang. Wer so irre ist und das durchzieht? Wigald Boning! Nun stieg der Komiker zum krönenden Abschluss in den Ammersee in Bayern – und gewann damit seine Wette. An welchen kuriosen Orten er zum Teil planschte und was er Skurriles dabei erlebte, hat er auf Facebook festgehalten. Auch die Elbe ließ er natürlich nicht aus …

Wigald Boning liebt die Herausforderung und mag es skurril. Der 56-Jährige versuchte schon, die Zugspitze in Stöckelschuhen zu erklimmen. Hat mit einem Tretroller die Alpen überquert. Und ist ein Jahr lang jede Woche einen Marathon gelaufen. Nun, ganz aktuell, hat er eine neue Wette gewonnen: Ein Jahr lang ist Wigald Boning täglich draußen geschwommen – bei Wind und Wetter.

Seine unterhaltsamen Erlebnisse dabei konnten Fans auf Facebook und bei Instagram verfolgen. Im Januar schwamm Boning meistens im vier Grad kalten Ammersee: „An einigen Tagen erfreute mein See sich auch leichter Vereisung; die dünnen Platten waren erstaunlich scharfkantig. Anderntags durchschwamm ich ein Feld aus knisternden Eiskristallen, die sich wie ein glitzerndes Collier leise klirrend um meinen Hals legten – ein Highlight!“, witzelte er.

Im Februar stieg er in Hamburg in die eiskalte Elbe. Und verkündete auf Facebook: „Ach ja: Im Röntgenbild ist kein Kalk mehr zu sehen. Mein Orthopäde meint, ich habe per Winterschwimmen meine Schulter kuriert, OP nicht mehr vonnöten.“

Im März blieb nur wenig Zeit für die Schwimm-Einheiten: „Fürs erste läuft das Badedings eher im Hintergrund, weil am 11. des Monats Sohn Oskar geboren wurde (per Wassergeburt – hatte kurz überlegt, gleich mit reinzuhüpfen). 

Komiker Wigald Boning und seine skurrile Wette: Er schwamm ein Jahr lang jeden Tag draußen

Boning schwamm unter anderem noch in der Hunte in Oldenburg und im Nürnberger Wöhrder See. In den Häfen von Wismar und Rostock. Im Steinkarlsee im Zillertal: „Hatte die Originalfarbe des ,Gletschereis‘-Hustenbonbons!“ Und er durchquerte den Ammersee: „Gute 3 km in knapp eineinhalb Stunden inklusive Fotostopp in der Seemitte. Zur Belohnung Zwetschgendatschi im Dampfer nach Hause. Juppheidi!“

Einer der kuriosesten Orte: Bei König Charles‘ Krönung in London war Wigald Boning als „Adelsexperte und Hofberichterstatter“ für „RTL Exclusiv“ dabei. Und sprang vor der Arbeit kurzerhand in die Themse: „Alle anderen, womöglich geeigneteren Plätze waren nicht brauchbar (polizeilich gesperrt oder zu weit), und auch am Themseufer standen alle 50m Sicherheitskräfte. Am Ende setzten Managerin Steffi und ich alles auf eine Karte: Sie lenkte ab, ich zog mich aus. Es duftete brackig – die Nordsee ist nicht fern. Mund blieb natürlich zu.“

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Und nun, Anfang Juli, als Boning seine Wette gewann, ist sein Fazit: „Es geht! Und es hat sogar Spaß gemacht – so sehr, dass ich einstweilen täglich weiterschwimmen werde. Es gibt einfach keinen Grund, damit aufzuhören.“ Am 4. November spricht Boning im Kölner Cinedom über seine Bade-Erlebnisse. Von Begegnungen mit Schwänen, Regenrückhaltebecken am Flughafen, schmutzigen Pfuhlen und hoher See, von warmen Gedanken und großer Kälte. Und vom Abtauchen in Eislöchern („S-Bahnsurfen für Brustschwimmer“). (sir)

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