Elbphilharmonie
Elbphilharmonie
  • Ein Konzertveranstalter fühlt sich von der Elbphilharmonie benachteiligt und zieht vor Gericht.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Jetzt geht’s vor Gericht: Nächste Runde im Elphi-Zoff

Ein Streit zwischen einem Konzertveranstalter und der Hamburger Elbphilharmonie kommt am Mittwoch (15 Uhr) vor Gericht. Im Zivilverfahren ist der Kläger nach Angaben eines Gerichtssprechers der Meinung, die Elbphilharmonie benachteilige ihn bei der Terminvergabe zur Veranstaltung klassischer Konzerte.

Der 2018 von einem Hamburger Musikwissenschaftler und Komponisten gegründeter Konzertveranstalter wolle erreichen, dass er bis zu 20 Veranstaltungen pro Jahr mit von ihm vertretenen Künstlern im Großen Saal des berühmten Konzerthauses organisieren könne.

Hamburg: Konzertveranstalter fühlt sich von Elbphilharmonie benachteiligt und zieht vor Gericht

Streitig sei, ob die Beklagten – die Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH und die HamburgMusik gGmbh – ein inhaltliches Prüfungsrecht haben, berichtete der Sprecher weiter. „Die Beklagten machen geltend, dass sie beim Programm gewissen Vorgaben unterliegen“, sagte der Gerichtssprecher.


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„Das bezieht sich auf Qualität, Mischung und Erschwinglichkeit.“ Daran müssten die Konzerte von externen Veranstaltern gemessen werden. Nach Auffassung der Beklagten könne der nun klagende Konzertveranstalter deshalb nicht so zum Zuge kommen, wie er es gerne hätte.

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„Der Kläger fühlt sich diskriminiert und beruft sich auf das Kartellrecht“, sagte der Gerichtssprecher. Er mache geltend, selbst wenn die inhaltlichen Programmvorgaben Geltung hätten, könne er sie erfüllen.

Ein Sprecher der Elbphilharmonie wollte sich vor Prozessbeginn nicht äußern. (mp/dpa)

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