Nachhaltig und innovativ: Die Fassade sieht eine Holz-Verkleidung und Begrünungen vor. Ein Dachgewächshaus versorgt die Anwohner mit Obst und Gemüse.
  • Nachhaltig und innovativ: Die Fassade sieht eine Holz-Verkleidung und Begrünungen vor. Ein Dachgewächshaus versorgt die Anwohner mit Obst und Gemüse.
  • Foto: Eble Messerschmidt Partner/hfr

Holz-Fassade, Gewächshaus, Gastro: So spannend wird jetzt in der HafenCity gebaut

HafenCity –

Die HafenCity wächst und wächst – und kann einen immer wieder überraschen. Im neuen Quartier Baakenhafen entstehen nun hochmoderne und nachhaltige Wohnungs- und Geschäfts-Konzepte. Die MOPO zeigt die neusten und außergewöhnlichsten Projekte.

Die HafenCity ist für vieles bekannt: Hohe Preise, moderne Kasten-Architektur oder Touristen-Attraktionen. Dazu gehört auch der Bereich rund um den Baakenhafen. Nun wurden drei weitere Bauvorhaben am künftigen Gretchen-Wohlwill-Platz vorgestellt: Auf drei Feldern (98, 100a und 100b) sollen insgesamt 100 nachhaltige Miet- und Eigentumswohnungen sowie Flächen für Büros, Gewerbe und Gastronomie entstehen.

HafenCity Hamburg: Das sind die neuen Wohnkonzepte

Spannend sind die Konzepte, die bei einem Architekturwettbewerb gewonnen haben. Eines der Gebäude etwa hat eine begrünte Holzfassade, auf dem Dach Solarzellen, ein spezielles Wassersystem – und als Krönung ein riesiges Gewächshaus auf dem Dach, in dem Obst und Gemüse reifen und die Bewohner versorgen soll. 

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Nachhaltig und innovativ: Die Fassade sieht eine Holz-Verkleidung und Begrünungen vor. Ein Dachgewächshaus versorgt die Anwohner mit Obst und Gemüse.

Foto:

Eble Messerschmidt Partner/hfr

Auch ein Restaurant, Co-Working-Spaces, ein Saal, ein Waschcenter mit Bewohnertreff, ein Gästeappartement, Werkstätten sowie Flächen für Yoga, Kinder, Sauna sind geplant.

HafenCity: Neue Wohnungen für Menschen mit Behinderungen

Optisch eher klassisch geht es auf Baufeld 100a zu. Hier sind Eigentumswohnungen geplant, die das Leben von Menschen mit Behinderungen erleichtern und sie in die Haus- und Lebensgemeinschaft integrieren sollen. Auch eine spezielle Arbeitsstelle ist Bestandteil des Konzepts.

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Auf dem Baufeld 100a werden Eigentumswohnungen gebaut, die das Leben von Menschen mit Behinderungen und deren Familien erleichtern soll.

Foto:

Winking Froh Architekten/hfr

Ein Schwerpunkt wird bei den Jüngsten gesetzt: Es gibt eine Kinderbilbiothek, einen Computerlernwerkstatt sowie eine Bienenzucht. 

HafenCity: Energieeffiziente und preisgedämpfte Wohnungen

Auf dem dritten Grundstück baut eine Baugruppe aus dem Handballumfeld des FC St. Pauli Eigentumswohnungen. Hier liegt der Fokus auf einem Sport- und Erlebnisraum. Zudem soll eine Solaranlage unter anderem die E-Lastenräder der Bewohner laden.

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So sollen die energieeffizienten Wohnungen auf dem Baufeld 100b aussehen. Im Erd- und Zwischengeschoss sind Geschäfts- und Büroflächen geplant.

Foto:

Spine Architects/hfr

Des Weiteren sind ein Gemeinschaftsraum, Geschäfts- und Büroflächen im Erd- und Zwischengeschoss zur Straßenseite und zum Gretchen-Wohlwill-Platz geplant.

Hamburgs Oberbaudirektor: „Vielfalt tut der HafenCity gut“

„Im östlichen Baakenhafen legen drei ‚ungewöhnliche‘ Häuser an. Holz, grüne Fassaden, Dachgärten, Gastronomie in den Erdgeschossen, interessante Grundrisse für unterschiedliche Wohnvorstellungen – diese Vielfalt tut der HafenCity gut und bietet die Voraussetzungen für die gewünschte städtische Lebendigkeit“, kommentiert Oberbaudirektor Franz-Josef Höing.

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„Mit ihren inklusiven Wohnmodellen, einer Vielfalt an gemeinschaftlich genutzten Flächen und Angeboten für das ganze Quartier leisten sie auch einen besonders wertvollen Beitrag zu einem solidarischen Charakter des städtischen Lebens“, fügte Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der HafenCity Hamburg GmbH, hinzu.

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