War 2020 ein Erfolg und wird es hoffentlich auch 2021: die CSD-Fahrraddemo.
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  • Foto: Hamburg Pride

CSD: Hier fährt die große Regenbogen-Demo durch Hamburg

Bunt, bunter, CSD: Am Samstag soll der „Christopher Street Day“ (CSD) in Hamburg mit einer großen Fahrraddemonstration begangen werden. Die Veranstaltung soll deutlich größer aufgelegt werden als im ersten Corona-Jahr 2020. Die geplante Route ist mit knapp 17 Kilometern mehr als doppelt so lang.

Bis zu 10.000 Teilnehmer hat die Versammlungsbehörde für die Veranstaltung genehmigt. Im vergangenen Jahr – dem Jahr des 40. Jubiläums des Hamburger CSD – fiel die Demonstration aufgrund der Corona-Pandemie mit 3000 Teilnehmern deutlich kleiner aus. Deshalb steht die diesjährige Veranstaltung in Anspielung auf das Jubiläum „40+1“: „Keep on fighting. Together.“

Über St. Pauli und die Speicherstadt bis nach St. Georg

Ab 11 Uhr stellt sich der Demonstrationszug rund um die Binnenalster auf. Nach einer Kundgebung soll die Fahrradtour um 12 Uhr starten und über St. Pauli, die Landungsbrücken, die Speicherstadt, Teile der Innenstadt, Borgfelde, Hamm und Hohenfelde bis zum Steindamm in St. Georg führen.

„Besonders freut mich, dass wir diesmal auch in Stadtteilen Sichtbarkeit demonstrieren, in denen die queere Community sonst kaum stattfindet“, erklärte Stefan Mielchen, Vorsitzender des Veranstalters Hamburg Pride e.V.

Auf einem Stadtplan von Hamburg ist die Route der Fahrraddemo von Hamburg Pride eingezeichnet.
Die Tour der Fahrraddemo führt über fast 17 Kilometer durch Hamburg.

Angesichts der anhaltenden Coronakrise habe man einen Weg gefunden, „Versammlungsfreiheit und Infektionsschutz in angemessener Weise in Einklang zu bringen“, so Mielchen. Es gelte ein umfangreiches Hygieneschutzkonzept: So müssen sich alle Teilnehmer über die Corona-Warn-App einchecken. Bei der Aufstellung, die in Blöcken zu je 1000 Teilnehmern erfolge, müsse ein Mundschutz getragen werden. Während der Demo soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Radlern bestehen.

Musik dürfe nicht die Sirenen von Einsatzfahrzeugen übertönen. Am Ende sollen alle Teilnehmer in unterschiedliche Richtungen abfahren.

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„Der CSD gehört auf die Straße, denn die politischen Ziele, für die wir weiterhin kämpfen müssen, sind mit Corona nicht verschwunden. Sie lassen sich nur erreichen, wenn wir weithin sichtbar sind und uns auch in Krisenzeiten für sie einsetzen“, erklärte der Vorsitzende Mielchen. (prei)

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