Das mit Holz beladene Frachtschiff „Almirante Storni“ wird in den Hafen von Göteborg geschleppt.
  • Das mit Holz beladene Frachtschiff „Almirante Storni“ wird in den Hafen von Göteborg geschleppt.
  • Foto: dpa

Brennender Hamburger Frachter erreicht Hafen von Göteborg

Das Feuer ist noch immer nicht gelöscht. Jetzt hat das Unglücksschiff „Almirante Storni“ der Hamburger Reederei NSC den Hafen von Göteborg erreicht. Dort will man versuchen, an den Brandherd zu gelangen.

Am Samstagvormittag gelang es der mit Holz beladenen „Almirante Storni“ aus eigenem Antrieb in den Scandia-Hafen von Göteborg einzulaufen. Zuvor lag das Schiff tagelang vor der westschwedischen Küste vor Anker. Begleitet wurde der Frachter dabei von mehreren Schleppern sowie Booten der schwedischen Küstenwache.

Hamburger Frachter: Die Ladung brennt noch immer

Wie die Küstenwache mitteilte, liegt die „Almirante Storni“ nun am Kai 615. Der kommunale Rettungsdienst habe die Verantwortung für die weiteren Löscharbeiten übernommen. Dessen Angaben zufolge soll nun als erstes die Fracht vom Schiff geholt werden, damit man besser an den Brandherd gelangen kann.


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Alles sei genau nach Plan verlaufen, erklärte die Küstenwache. „Die Bilder, die wir vom Polizeihubschrauber bekommen haben, zeigen aber, dass es noch immer in der Ladung brennt. Jetzt geht es darum, den Brand zu löschen“, erklärte Rettungsleiter Mattias Heneborn.

Reederei NSC aus Hamburg: Situation ist unter Kontrolle

Das Feuer war am vergangenen Samstag ausgebrochen. Seitdem hatten mehrere Schiffe ununterbrochen mit Wasserkanonen daran gearbeitet, den Brand zu löschen. Der rund 177 Meter lange Massengutfrachter hatte sich nach Angaben der Reederei auf dem Weg nach Alexandria in Ägypten befunden. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.

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Vor der Ankunft des Frachters in dem Göteborger Hafen teilte ein Sprecher der Reederei NSC aus Hamburg auf Anfrage mit, dass sich alle Beteiligten nun auf die unmittelbaren Aufgaben fokussierten: weitere Glutnester zu sichern und das Schiff in eine geeignete Hafenanlage in Göteborg zu bringen. Die Situation sei unter Kontrolle. (ng/dpa)

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