Gangster-Rapper Gzuz muss sich seit Januar in einem Berufungsprozess vor dem Hamburger Landgericht verantworten. (Archivbild)
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  • Foto: dpa | Daniel Reinhardt

Hamburger Landgericht: So geht der Prozess gegen Gzuz weiter

Im Berufungsprozess gegen den Gangster-Rapper Gzuz vor dem Hamburger Landgericht werden am Donnerstag (13 Uhr) die Plädoyers erwartet. Einen Teil der Vorwürfe hatte der 33-Jährige bereits zum Prozessauftakt im Januar eingeräumt.

Gzuz, Frontmann der Hip-Hop-Gruppe 187 Strassenbande, war im September 2020 unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Drogenbesitzes, versuchten Diebstahls und Körperverletzung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Zudem sollte er eine Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu je 1700 Euro – also insgesamt 510.000 Euro – zahlen. Dagegen legte der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Kristoffer Jonas Klauß heißt, Berufung ein.

Hamburg: Plädoyers im Gzuz-Prozess werden erwartet

Zum Auftakt des Prozesses vor dem Landgericht am 17. Januar hatte Gzuz die Vorwürfe teilweise eingeräumt. Es stimme, dass er am Morgen des 8. März 2020 an der Reeperbahn mit der flachen Hand nach einer 19-Jährigen geschlagen habe, ließ er seinen Verteidiger erklären.


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Gzuz habe angenommen, die junge Frau wolle ihn filmen. Er habe sich bereits zwei Mal entschuldigt und ihr ein Schmerzensgeld von 500 Euro gezahlt.

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Den Vorwurf des versuchten Diebstahls einer Sauerstoffflasche aus einem Rettungswagen ließ die Staatsanwaltschaft nach Angaben eines Gerichtssprechers fallen. (dpa/mp)

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