Frachter von Hapag Llloyd
  • Die Reederei Hapag-Lloyd rüstet ihre Flotte mit umweltfreundlicheren Propellern aus. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa/Daniel Reinhardt

Hapag-Lloyd investiert dreistelligen Millionenbetrag in Flotte

Eine Investition in die Zukunft: Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd will ihre Flotte mit treibstoffsparenden Propellern aufrüsten und damit einen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Die Kosten der Maßnahme liegen im dreistelligen Millionen-Bereich.

Die Containerreederei Hapag-Lloyd rüstet einen großen Teil ihrer Bestandsflotte mit treibstoffsparenden Propellern aus. Der erste Propeller werde im September auf der „Ningbo Express“ montiert, ein 20 Jahre alter Frachter mit einer Kapazität von 7500 Standardcontainern.

Geliefert werde der Propeller von der Mecklenburger Metallguss in Waren. Das Unternehmen gilt als einer der wichtigsten Hersteller für den Guss besonders großer Schiffsschrauben.

Mindestens 86 Schiffe sollen mit umweltschonenderen Propellern ausgerüstet werden

Das Schiff spare mit dem neuen Propeller 10 bis 13 Prozent Brennstoff und damit auch CO2-Emissionen ein, heißt es in der Mitteilung. „Insgesamt ist geplant, mindestens 86 Schiffe mit den neuen und effizienteren Propellern auszurüsten. Gleichzeitig erhalten 36 Schiffe einen neuen strömungsoptimierten Bugwulst.“ Der Aufwand für das Programm liege im dreistelligen Millionenbereich.

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Im Kampf gegen den Klimawandel stehen weltweit alle Reedereien unter dem Druck, CO2-Emissionen zu senken. Ein Mittel dabei ist – neben der Treibstoffwahl – eine verbesserte Energieeffizienz etwa durch eine geringere Geschwindigkeit oder eine sparsamere Antriebstechnik.

„Bis zum Jahr 2045 wollen wir klimaneutral sein. Um das zu erreichen, haben wir uns das Zwischenziel gesetzt, bereits bis 2030 die CO2-Intensität unserer eigenen Schiffe um 30 Prozent zu senken“, bekräftigte Hapag-Lloyd-Vorstandsmitglied Maximilian Rothkopf. „Dafür investieren wir in neue zukunftsfähige Schiffe, aber gleichzeitig gilt es auch, unsere Bestandsflotte fit für die Zukunft zu machen.“ (dpa/mp)

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