Eine Menge von rund 30 Personen solidarisierte sich mit den Verdächtigen und versuchte, den Polizeieinsatz zu behindern.
  • Eine Menge von rund 30 Personen solidarisierte sich mit den Verdächtigen und versuchte, den Polizeieinsatz zu behindern.
  • Foto: Marius Roeer

Polizeieinsatz auf St. Pauli eskaliert! Menge solidarisiert sich mit Verdächtigen

Großeinsatz in der Hafenstraße! Die Polizei wollte drei mutmaßliche Drogendealer festnehmen, doch die verbarrikadierten sich in einem Gebäude – und bekamen prompt Unterstützung. Drei Personen wurden verletzt.

Unruhige Nacht auf St. Pauli: Gegen 22.10 Uhr am Donnerstagabend hatten Beamte drei Personen beobachtet, die sie verdächtigten, mit Drogen zu dealen, so die Polizei zur MOPO. Doch als sie diese kontrollieren wollten, flüchteten die mutmaßlichen Dealer in ein Gebäude in der Hafenstraße und verbarrikadierten sich. In dem Haus befindet sich auch die „Volxküche”, ein Treffpunkt der linken Szene.

St. Pauli: Drei Verletzte bei Großeinsatz der Polizei

Etwa 30 Personen solidarisierten sich mit den Verdächtigen und versammelten sich vor Ort. Die Polizei forderte Verstärkung an, auch die Feuerwehr war im Einsatz. Die Beamten versuchten zunächst, die Tür aufzubrechen, um so ins Gebäude zu gelangen – begleitet von Rufen und Pfiffen aus der Menge, wie ein MOPO-Reporter berichtet. Schließlich schlugen sie ein Fenster ein und verschafften sich so Zutritt. Es wurden zwar Personen angetroffen, doch die Verdächtigen konnten den Angaben nach unerkannt flüchten.

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Zwei Beamte verletzten sich im Einsatz leicht – einen aktiven Angriff der Anwesenden habe es jedoch nicht gegeben, so der Lagedienst der Polizei. Eine weitere Frau wurde nach Angaben der Feuerwehr wegen eines psychischen Ausnahmezustands in ein Krankenhaus gebracht. Um kurz vor Mitternacht war der Einsatz beendet. (mp/dpa)

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