Kleine Teilnehmer der Fridays for Future Großdemonstration unter dem Motto „#KeinGradWeiter“ laufen mit einem Plakat mit dem Bild eines durchgestrichenen Industriebetriebs durch die Innenstadt. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat Fridays for Future in Hamburg damit wieder zu einer Großkundgebung aufgerufen.
  • Kleine Teilnehmer einer Fridays-for-Future-Demonstration. Am Freitag geht es mit dem Klimaprotesten in Pinneberg weiter – mit dem Rad. (Archivbild)

Ab 12 Uhr: „Fridays For Future“ gehen wieder auf Hamburgs Straßen

Seit September konnte „Fridays for Future“ wegen Corona nicht mehr demonstrieren. Heute gehen sie mit 2000 Menschen wieder auf die Straßen – unter dem Motto: „Wieder zusammen für das Klima“. Es soll die größte Demonstration seit September 2020 werden.

„Wir haben die Genehmigung für die Demo am Freitag erhalten. Es dürfen 2000 Personen teilnehmen – die richtig großen Demonstrationen werden erst wieder im September stattfinden“, sagt Philipp Wenzel, Pressekoordinator bei „Fridays For Future“, am Dienstag im Gespräch mit der MOPO.

„Fridays For Future“ in Hamburg: Demo beginnt um 12!

Die Demo beginnt um 12 Uhr. Gestartet wird am Jungfernstieg, dann geht es weiter über Gänsemarkt, Stephansplatz und Lombardsbrücke und dann Richtung Hauptbahnhof, bis hinter Saturn und über die Mönckebergstraße zurück zum Jungfernstieg.

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„Wir fordern ein neues Klimaschutzgesetz für Hamburg“, so Wenzel. „Unsere Ziele sollen bis 2035 erfüllt werden“, sagt er. Unter anderem fordert die Organisation den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energieerzeugung und -versorgung bis spätestens 2035, Preisreduktionen im öffentlichen Nahverkehr sowie die energetische Sanierung des gesamten Gebäudebestandes bis zum Jahr 2035.

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