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Fall Alexander Falk: Verteidigung geht gegen Urteil des Ex-Multimillionärs vor

Eigentlich sollte der Hamburger Unternehmer Alexander Falk in den Knast gehen. Jetzt soll das Urteil nochmal geprüft werden, fordert die Verteidigung. Dabei hatte das Landgericht Frankfurt ihn erst Anfang Juli 2020 zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Die Verteidigung hat im Fall des verurteilten früheren Multimillionärs Alexander Falk Revision eingelegt. Das Urteil soll auf Rechtsfehler überprüft werden. Der Schritt sei wie angekündigt unmittelbar nach der Urteilsverkündung erfolgt, erklärte ein Sprecher. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt sah von dem Schritt eigenen Angaben zufolge ab. Falk war am 9. Juli vom Frankfurter Landgericht wegen der Anstiftung zu einem Schuss auf einen Wirtschaftsanwalt zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Die MOPO hatte zuvor über den Ablauf des absurden Prozesses berichtet, in dem unter anderem ein Zeuge einen USB-Stick zerkaute.

Hamburger Unternehmer kam nach 22 Monaten wieder frei

Hintergrund sei eine Millionenklage gewesen, die der Jurist gegen Falk vorbereitete, hieß es in der Urteilsbegründung. Falk kam dennoch auf freien Fuß.

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Der Haftbefehl gegen ihn wurde nach 22 Monaten Untersuchungshaft ausgesetzt. Die Verteidigung hatte einen Freispruch erreichen wollen, die Staatsanwaltschaft hatte für Falk sechs Jahre Haft gefordert. (dpa/mel)

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