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Links Peter Müntz im Arm mit seiner Frau Doris und ihrem Hund
  • Leukämie kranker Peter Müntz sucht einen Stammzellspender
  • Foto: EIN

Ein Stadtteil sucht einen Stammzellenspender

30 Jahre lang war Hamburger Peter Müntz Chefredakteur beim „Neuen RUF“, doch jetzt wird sein Ruhestand von einer schlimmen Diagnose überschattet: Leukämie. Nun starten der „Neue RUF“ und die Freiwillige Feuerwehr Finkenwerder zusammen mit der „DKMS“ eine Registrierungs-Aktion, um seinen Stammzellenspender zu finden.

Der 66-jährige Journalist fühlte sich schon länger „antriebslos und müde“ als er Ende Mai von seinem Arzt zu einem Facharzt geschickt wird. Doch bevor Müntz dessen Praxis betreten kann, bricht der Rentner vor der Arztpraxis zusammen. Im Krankenhaus verkündet man ihm kurz später auch schon die Schreckensnachricht. Peter Müntz hat Leukämie.

„Mit einem Stammzellenspender steht und fällt alles“

Mittlerweile liegt er im Krankenhaus und erhält eine Chemotherapie. „Innerhalb von zwei Wochen ist mein Leben auf den Kopf gestellt worden. Das Einzige, was ich mir jetzt wünsche, ist wieder gesund zu werden. Mit einem Stammzellenspender steht und fällt alles. Damit wäre mir schon sehr geholfen“, so Müntz.

Um das zu schaffen, starten der „Neue RUF“ und die Freiwillige Feuerwehr Finkenwerder zusammen mit der „DKMS“ die Registrierungs-Aktion „Gemeinsam für Peter!“. Am Samstag, den 8. Juli, laden sie dazu ein, sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Finkenwerder am Doggerbankweg 1 als Stammzellspender registrieren zu lassen. Zwischen 14 und 18 Uhr kann jeder, der gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, an der Aktion teilnehmen.

So funktioniert die Registrierungs-Aktion

Die Registrierung ist ganz einfach gemacht. Nachdem man eine Einwilligungserklärung ausgefüllt hat, kann ein Abstrich der Wangenschleimhaut mit Hilfe eines Wattestäbchens gemacht werden. Anschließend wird der Abstrich in ein Labor geschickt und dort untersucht. Dann sind die Daten in der Datei der „DKMS“ gespeichert. Sobald die Gewebemerkmale mit denen einer anderen Person oder Peter Müntz übereinstimmen, kommt diese Person als Spender in Frage.

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Vorort wird es auch einen kleinen Kaffee, Kuchen und Bratwürstchen-Verkauf geben. Die Einnahmen des Mini-Caterings werden an die gemeinnützige Organisation „DKMS“ gespendet. Jeder, der nicht kommen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, sich bei der „DKMS“ auch jederzeit online unter www.dkms.de/peter zu registrieren.

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