Menschen gehen an den Landungsbrücken in Hamburg bei Sonnenschein
  • Hamburgs Tourismusbranche verzeichnete im September ein deutliches Plus im Vergleich zu 2020. (Symbolbild)
  • Foto: IMAGO/Eibner

Gäste-Plus: Tourismus in Hamburg erholt sich langsam

Die Hamburger Tourismusbranche erholt sich langsam von den Folgen der Pandemie. Im September kamen deutlich mehr Urlaubende in die Stadt als vor einem Jahr. Besonders beliebt war Hamburg bei den nördlichen Nachbarn aus Dänemark. In der Jahresübersicht liegen die Zahlen allerdings noch weit unter dem Vor-Corona-Niveau.

459.533 Gäste kamen im September nach Hamburg – ein Zuwachs um 19 Prozent im Vergleich zum gleichen Monat vor einem Jahr. Mit insgesamt 1.023.744 stieg zudem die Zahl der Übernachtungen um 20,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilte das Statistikamt Nord am Freitag mit.

Tourismus in Hamburg wächst wieder langsam

Vermehrt zog es auch wieder Reisende aus dem Ausland nach Hamburg. 69.764 Gäste kamen im September in die Stadt, 45,3 Prozent mehr als noch im September 2020. Besonders bei dänischen Reisenden war Hamburg beliebt – sie stellen mit 11.012 Ankünften und 21.290 Übernachtungen die größte ausländische Gruppe.


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Vom alten Niveau ist der für die Hamburger Wirtschaft wichtige Tourismus aber noch immer weit entfernt. Das zeigen die Zahlen für die ersten neun Monate 2021 und auch der Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 klar auf.

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Insgesamt kamen 2.010.033 Reisende zwischen Januar und September in Hamburg an – 27,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Übernachtungen gingen deutlich zurück, um 20,6 Prozent auf 4.682.098. Die Gegenüberstellung beider Jahre verzerrt allerdings das Bild, weil das Gastgewerbe in beiden Jahren zu unterschiedlichen Zeiten von Lockdowns betroffen war.

Aussagekräftiger ist daher der Blick auf 2019. Vor zwei Jahren trafen im Zeitraum Januar bis September noch 5,71 Millionen Touristen in Hamburg ein, fast dreimal so viele wie bislang in diesem Jahr. Die Zahl der Übernachtungen lag 2019 noch bei 11.581.085, rund zweieinhalb mal höher als in diesem Jahr.

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