Auf den neuen Anzeigen der Hochbahn-Busse gibt's jetzt die Ankunfszeit in Echtzeit.
  • Auf den neuen Anzeigen der Hochbahn-Busse gibt's jetzt die Ankunfszeit in Echtzeit.
  • Foto: Hamburger Hochbahn

Das können die neuen Monitore der Hochbahn

Noch schnell aus dem Bus zur S-Bahn sprinten oder lohnt sich das sowieso nicht mehr? Die neuen Monitore in den Bussen der Hochbahn sollen diese Entscheidung künftig einfacher machen – mithilfe von live berechneten Ankunftszeiten.

Viele HVV-Fahrgäste kennen das folgende Szenario: Man hat die Route mit den passenden Umstiegen genau ausgetüftelt, dann kommt etwas dazwischen: Der Bus steht im Stau, eine Umleitung dauert doch länger oder eine der vielen Baustellen in der Stadt führt zur Verzögerung. Der zuvor geplante Umstieg gerät dadurch in Gefahr, denn es bleibt unklar, wann der Bus tatsächlich an der Haltestelle ankommt.

Hamburg: Hochbahn-Busse mit Echzeit-Haltestellen

Jetzt rüstet die Hochbahn auf. Bereits 300 Busse verfügen schon über das neue Informationssystem auf zwei Doppelmonitoren. Auf dem rechten Bildschirm stehen die nächsten vier Haltestellen inklusive berechneter Zeit bis zur Ankunft. Das soll das Umsteigen erleichtern. Links bewegt sich schon seit länger Zeit ein rotes Bus-Symbol während der Fahrt auf einer Hamburg-Karte wie bei Google-Maps.


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Laut der Hochbahn werden noch weitere Informationen auf den Monitoren folgen, zum Beispiel die möglichen Umsteigeverbindungen an den jeweiligen Haltestellen. Das betrifft dann andere Buslinien, U- und S-Bahn sowie den Regionalverkehr. Auch aktuelle Störungen und Sperrungen könnten in Zukunft auf den Bildschirmen erscheinen.

Hochbahn: Echtzeiten sollen Umstiege erleichtern

„Ziel ist ein Informationsangebot nah am Bedarf der Kunden“, schreibt die Hochbahn. Finanziert wird das Projekt zum Teil mithilfe von Fördermitteln des Bundesverkehrsministeriums. Die Kosten belaufen sich dabei auf rund vier Millionen Euro. Die Hochbahn plant, bis Herbst 2022 alle 700 Busse mit den neuen Anzeigen auszustatten. (aba)

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