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Ein Schlüssel mit einem Airbnb-Anhäger, ein Airbnbmag-Magazin und eine Herzlich-Willkommen-Karte liegen in der Wohnung eines Airbnb-Gastgebers
  • Die Wohnung eines Airbnb-Gastgebers. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance / dpa | Jens Kalaene

Das kann teuer werden: Finanzamt fragt Umsätze von Zigtausenden Airbnb-Nutzern ab

Die Hamburger Finanzbehörde hat beim internationalen Vermittlungsportal für private Ferienunterkünfte Airbnb Buchungsdaten abgefragt. Daraus könnten sich zum Teil hohe Nachforderungen für Vermieter ergeben, die ihre Einnahmen nicht erklärten.

Der Vorgang geschah zu Kontrollzwecken und betrifft 56.000 Anbieter aus ganz Deutschland. Insgesamt gehe es um Umsätze von über einer Milliarde Euro, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die Daten würden nun zur weiteren Überprüfung an die jeweils zuständigen Steuerverwaltungen der Bundesländer verteilt. Nach dpa-Informationen handelt es sich um Daten des US-Unternehmens Airbnb.

Die Stadt Hamburg kämpfte lange um die Datenherausgabe

Hamburg hatte bereits 2020 in Rahmen eines sogenannten internationalen Gruppenersuchens eine höchstrichterliche Entscheidung zur Herausgabe der Daten erstritten. Die Auswertung der Umsätze von 8000 deutschen Anbietern im Umfang von 137 Millionen US-Dollar habe 2021 und 2022 bundesweit zu zusätzlichen Steuereinnahmen in Höhe von vier Millionen Euro geführt, hieß es. Allein für Hamburg hätten die Nachforderungen bei 706.000 Euro an Einkommen- und gegebenenfalls Umsatzsteuer sowie 195.000 Euro Kultur- und Tourismustaxe gelegen.

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Die Hartnäckigkeit der Steuerfahndung Hamburg habe sich schon damals ausgezahlt, konstatierte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). „Durch die erneute Datenanforderung wird die Aufdeckung von unversteuerten Vermietungseinkünften konsequent fortgeführt.“ Für „steuerunehrliche“ Vermieterinnen und Vermieter sei das Entdeckungsrisiko deutlich gestiegen. (dpa/mp)

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