Auf den Doppel-Monitoren in den Bussen gibt es jetzt Informationen zu den nächsten Verbindungen.
  • Auf den Doppel-Monitoren in den Bussen gibt es jetzt Informationen zu den nächsten Verbindungen.
  • Foto: Hamburger Hochbahn

Das können die neuen Bus-Monitore der Hochbahn

Lohnt sich der Sprint vom Bus zur S-Bahn oder reicht auch ein gemütlicher Schlender-Gang? Bereits seit Frühjahr dieses Jahres sind die Busse der Hochbahn mit neuen Doppel-Monitoren unterwegs, die die Ankunftszeiten live berechnen. Jetzt hat das Ganze nochmal ein Upgrade erhalten.

Wer täglich mit den Bussen in Hamburg unterwegs ist, der hat schon mehr als einmal seinen Umstieg gefürchtet: Mal steht der Bus im Stau, mal sorgen die vielen Baustellen in der Stadt für lange Umleitungen. Manchmal liegt es aber auch am anderen Verkehrsmittel, zum Beispiel S- oder U-Bahn. Legt eine Signalstörung die S3 lahm, hätte man sich gar nicht so abhetzen müssen vom Busbahnhof zum Gleis.

Verkehr in Hamburg: Das können die Hochbahn-Monitore

Bis jetzt wurden auf den digitalen Monitoren die nächsten vier Haltestellen sowie die in Echtzeit über GPS berechneten Ankunftszeiten angezeigt. Auf der linken Seite kann man zusätzlich das rote Bus-Symbol auf einer Hamburg-Karte beobachten, das sich dort wie bei Google-Maps vorwärts bewegt. Jetzt erscheint vor der Einfahrt in die nächste Haltestelle eine Übersicht zu den möglichen Umstiegen sowie deren aktuelle Abfahrtszeiten.


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430 Busse der Hochbahn verfügen bereits über die Doppelmonitore, bis Herbst 2022 sollen dann alle 700 Busse damit ausgestattet sein. Die Busse des Unternehmens Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) verfügen bereits seit 2013 über ein Informationssystem mit Monitoren. Das Design der VHH-Anzeigen wird jetzt ebenfalls aktualisiert.

Finanziert wird das Projekt zum Teil mithilfe von Fördermitteln des Bundesverkehrsministeriums. Die Kosten belaufen sich dabei auf rund vier Millionen Euro. (aba)

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