Mitarbeiter der S-Bahn Wache gehen in die S-Bahnstation Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli. Die Mitarbeiter kontrollieren die Einhaltung der 3G-Regeln.
  • Mitarbeiter der S-Bahn Wache gehen in die S-Bahnstation Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli. Die Mitarbeiter kontrollieren die Einhaltung der 3G-Regeln.
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Das ist teuer: Mann fliegt zwei mal direkt nacheinander bei 3G-Kontrolle auf

Der Großteil der Fahrgäste begrüßt nach Angaben der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) die Kontrolle der 3G-Regeln in Linienbussen. Rund 95 Prozent der Passagiere zeigten bei Fahrscheinkontrollen auch bereitwillig ihren Impf- oder Genesenennachweis beziehungsweise ein negatives Corona-Testergebnis, sagte Unternehmenssprecherin Christina Sluga am Mittwoch.

Es gebe allerdings immer mal jemanden, der keinen gültigen Nachweis vorlegen könne. Bei einer Kontrolle am Mittwoch erwischten die VHH-Mitarbeiter einen etwa 30-jährigen Mann in einem Bus in der Mönckebergstraße. Er stieg anschließend in einen anderen Bus – und wurde erneut kontrolliert. Nun müsse er zweimal ein erhöhtes Beförderungsentgelt bezahlen, sagte die Sprecherin.


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Nur vereinzelt Verstöße

Seit Montag kostet ein Verstoß gegen die 3G-Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg 80 Euro. Auch ein Bußgeldverfahren ist möglich. Seit dem 24. November können nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland nutzen. Für Kleinkinder und Schüler gilt die Pflicht nicht. In Berlin verlangen die Verkehrsbetriebe bei Verstößen eine Vertragsstrafe von 50 Euro.

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Auch die Hamburger Hochbahn und die Deutsche Bahn haben bereits berichtet, dass die neue Corona-Regel von den meisten Fahrgästen akzeptiert werde. Es gebe nur vereinzelte Verstöße. (dpa/mp)

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