Ausgabestelle des ASB für die Hamburger Tafel im Stadtteil Jenfeld.
Ausgabestelle des ASB für die Hamburger Tafel im Stadtteil Jenfeld.
  • Das Hamburger Spendenparlament hilft sozialen Projekten bei finanziellen Engpässen – und war in diesem Jahr ganz besonders gefordert.
  • Foto: picture alliance/dpa/Christian Charisius

Das Hamburger Spendenparlament ist so wichtig wie noch nie

Das Hamburger Spendenparlament sammelt seit 1996 Spenden für soziale Projekte in Hamburg und vergibt sie nach einem demokratischen Verfahren. In diesem Jahr hat der Verein mit einer Summe von etwa 1,12 Millionen Euro 79 Projekte gefördert – so viele wie nie zuvor.

„Hinter diesen Zahlen steht die wachsende Bedürftigkeit vieler Menschen in Hamburg“, sagte der Vorstandsvorsitzende, Uwe Kirchner, am Dienstag. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Energiekrise und die hohe Inflation sei der Verein in diesem Jahr besonders gefordert gewesen.

Im März hatte das Spendenparlament ein Sonderprogramm zur Ukraine-Flüchtlingshilfe aufgelegt. „Ziel war es, den aus der Ukraine geflüchteten Menschen in den Monaten nach Kriegsausbruch dort zu helfen, wo es noch keine staatlichen Hilfen gab“, teilte der Verein mit. 26 Projekte erhielten demnach insgesamt 350.000 Euro. Zuletzt half der Verein der Hamburger Tafel mit 80.000 Euro.

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Das Hamburger Spendenparlament unterstützt seit mehr als 25 Jahren Projekte gegen Obdachlosigkeit, Armut und Isolation. Seit 1996 wurden nach eigenen Angaben für fast 1500 Projekte rund 15 Millionen Euro ausgeschüttet. Das Spendenparlament mit seinen gut 3100 Mitgliedern finanziert seine Projekte über Spenden und Mitgliedsbeiträge. (dpa/mp)

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