Nachbarschaft
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  • Umfrage: Viele Hamburger wünschen sich engeren Kontakt zu Nachbarn.
  • Foto: imago/Westend61

Umfrage: Das denken Hamburger über ihre Nachbarn

Die Corona-Pandemie forderte zur Eindämmung des Virus starke Kontaktbeschränkungen, die nicht nur Freunde und Familie betrafen, sondern Nachbarschaften. Gab es womöglich eine Entfremdung? Das Trendbarometer der Hamburger Sparkasse (Haspa) gibt Einblick.

Anlässlich des „Tag der Nachbarn“ am 20. Mai 2022 hat die Haspa eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, wie wohl oder unwohl sich die Hamburger in ihrer Nachbarschaft fühlen. Den Ergebnissen zufolge hat der Stellenwert von „guter Nachbarschaft“ durch die Pandemie für die Befragten an Bedeutung gewonnen.

So fühlen sich 69 Prozent der Hamburger in ihrer Nachbarschaft wohl und 39 Prozent sogar sehr wohl. Für 28 Prozent der Hamburger ist der Kontakt zu ihren Nachbarn während der Pandemie in den letzten zwei Jahren noch wichtiger geworden. Nur 2 Prozent fühlen sich in ihrer Nachbarschaft gar nicht wohl.

Noch engerer Kontakt: Das wünschen sich Hamburger von ihrer Nachbarschaft

33 Prozent der befragten Hamburger finden ein gutes Nachbarschaftsverhältnis wichtig oder sehr wichtig. 41 Prozent pflegen bereits einen engen Umgang zu ihrer Nachbarschaft.

Umfrage der Haspa: Das wünschen sich die Hamburger von ihrer Nachbarschaft. Haspa
Nachbarschaft Hamburg
Umfrage der Haspa: Das wünschen sich die Hamburger von ihrer Nachbarschaft.


Vor allem die ländlich wohnenden Hamburger pflegen einen engen Kontakt zu ihrer Nachbarschaft. Mit 51 Prozent liegen sie somit deutlich vor den städtisch wohnenden Hamburgern. Von ihnen stehen nur 36 Prozent im engen Kontakt zu den Nachbarn.

Interessant dürfte auch sein, dass sogar das Gehalt etwas über die nachbarschaftliche Kontaktpflege aussagt. Denn nach den Umfrageergebnissen gilt: Je höher das Einkommen, desto intensiver der Kontakt zur Nachbarschaft.

Nachbarschaft: Hamburger wünschen sich Veranstaltungen und Treffpunkte

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wertvoll eine gute Nachbarschaft ist. Regelmäßiger Kontakt, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe zahlt sich einfach für uns alle aus“, so Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa. Das spiegelt sich auch bei den Befragten wider, denn knapp 20 Prozent wünschen sich einen noch engeren Kontakt zu ihren Nachbarn.

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32 Prozent der Befragten glauben, dass sich der Kontakt zu den Nachbarn durch regelmäßige Veranstaltungen in der Nachbarschaft verbessern könnte – und 28 Prozent durch einen zentralen, unverbindlichen Treffpunkt, der zum Klönen und Verweilen einlädt. (mp/cnz)

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