Seit dem 1. Januar kann in Hamburgs Bussen nicht mehr mit Bargeld bezahlt werden.
  • Seit dem 1. Januar kann in Hamburgs Bussen nicht mehr mit Bargeld bezahlt werden.
  • Foto: picture alliance / dpa/Marcus Brandt

Busse nur noch bargeldlos – so reagiert der HVV auf die Probleme

HVV-Prepaid-Karte? Leider ausverkauft. Das hörten offenbar zahlreiche HVV-Kunden in den vergangenen Tagen an vielen Stellen im Stadtgebiet. Seit dem 1. Januar können Fahrgäste im Bus nicht mehr mit Bargeld zahlen, sondern müssen diese Karte mit Geld „aufladen“. So eine zu bekommen, gestaltete sich aber zuletzt als schwierig. Jetzt steuert der Verkehrsverbund entgegen.

An insgesamt 550 Kiosken, Supermärkten, Tankstellen und HVV-Servicestellen kann die Karte gekauft und dann mit einem Beitrag zwischen fünf und 150 Euro aufgeladen werden. Dazu kommen 200 Fahrkartenautomaten an U-Bahnhaltestellen, an denen das möglich ist. Laut HVV-Sprecher Rainer Vohl gab es zuletzt einen regelrechten „Run“ auf die Prepaid-Karten. Auch bei der MOPO meldeten sich mehrere Leser, die nur ein „ausverkauft“ hörten.

HVV-Prepaid-Karten an vielen Stellen in Hamburg ausverkauft

„Die Nachfrage an den verschiedenen Verkaufsstellen ist bisher sehr unterschiedlich verteilt, deshalb kommt es an manchen Standorten leider zu vorübergehenden Engpässen“, schreibt der HVV jetzt in einer Mitteilung von Freitagmittag.

Deshalb werde jetzt ein Großteil der Karten aus Verkaufsstellen und Automaten, die bisher kaum genutzt wurden, an die stärker nachgefragten Standorte weitergeleitet. Dazu seien 3000 zusätzliche Karten auf dem Weg zu den HVV-Servicestellen. Eine Teilmenge der 40.000 Prepaid-Karten, die eigentlich erst Mitte Januar rausgeschickt werden sollten, wird zudem bereits in der nächsten Woche geliefert. Zudem könnten Fahrgäste ohne Prepaid- Karte bis zur nächsten Haltestelle mit einer Verkaufsmöglichkeit mitfahren.

Insgesamt, so betonte Vohl, gebe es genug Karten. „Wir haben 100.000 auf Lager gehabt und seit Juli etwa 30.000 Stück davon verkauft. 70.000 sind also noch da.“ Für die Nachlieferung seien allerdings die Betriebe selbst zuständig. (aba)

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