2G-Modell auf der Reeperbahn.
  • Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel mit dem Text „2G-Modell, das Betreten oder Platz nehmen in unseren Innen- und Aussenbereichen ist nur für Geimpfte und Genesene mit Nachweis gestattet“. (Archivfoto)
  • Foto: picture alliance/dpa/Markus Scholz

Beteiligung, Ansteckungsgefahr: Hamburg zieht 2G-Bilanz

In Hamburg haben nach Angaben der Gesundheitsbehörde bislang 1150 Betriebe in der Corona-Pandemie vollständig auf das 2G-Modell umgestellt. „Nach wie vor gibt es eine positive Resonanz“, sagte ein Sprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Viele Betriebe wollten in den kommenden Wochen und Monaten komplett umstellen. „Das ist ausdrücklich in unserem Sinne – das Zugangsmodell ist eine Option, aus Sicht des Senats eine gute Option, aber keine verpflichtende.“ Zu 2G-Veranstaltungen dürfen nur Menschen, die geimpft oder genesen sind.

Hamburg: „Gute Erfahrungen“ mit 2G-Modell

„Wir haben mit diesem Modell gute Erfahrungen gemacht“, berichtete der Sprecher. „Die Einführung hat sich nach unseren bisherigen Erfahrungen aus dem zurückliegenden Monat nicht in einem unkontrollierten Infektionsgeschehen oder in problematischen Ansteckungssituationen niedergeschlagen.“


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Nach Angaben der Hamburger Gesundheitsbehörde war der Stadtstaat am 28. August das erste Bundesland, das das 2G-Optionsmodell in der Corona-Pandemie in dieser Form umsetzte. Veranstalter und Wirte können damit selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen, also auch aktuelle Tests akzeptieren. Neu war laut Behörde, dass bei Veranstaltungen, an denen nur Geimpfte und Genesene teilnehmen, die Einschränkungen zu weiten Teilen fallen.



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Am 25. September kam eine weitere Lockerung hinzu: In Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen, die am 2G-Modell teilnehmen, gibt es keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. So braucht man beispielsweise keine Maske mehr zu tragen. Allerdings müssen weiter Kontaktdaten erhoben und Hygienekonzepte eingehalten werden. (mp/dpa)

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