Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin von Hamburg und Wissenschaftssenatorin.
  • Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin von Hamburg und Wissenschaftssenatorin. (Archivfoto)
  • Foto: picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt

„Auf jeden Fall eine Option“: Fegebank wirbt für Jamaika und Laschet

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) hat ihre Partei davor gewarnt, sich im Bund frühzeitig auf die SPD als Regierungspartner festzulegen.

„Wir sollten sehr genau wissen, wo wir hinwollen in diesen Verhandlungen“, sagte Fegebank der Zeitung „Die Welt“. Es sei wichtig, nicht zu vergessen, dass es auch Alternativen gibt. Jamaika sei „auf jeden Fall noch eine Option. Und die sollten wir nicht leichtfertig aus der Hand geben“, sagte sie mit Blick auf eine mögliche Koalition aus Union, Grünen und FDP.

„Es gibt in der Politik immer wieder Überraschungen“

Armin Laschet (CDU) sei als möglicher künftiger Bundeskanzler noch nicht völlig aus dem Spiel. „Es gibt in der Politik immer wieder Überraschungen.“


Morgenpost – der Newswecker der MOPO

Starten Sie bestens informiert in Ihren Tag: Der MOPO-Newswecker liefert Ihn jeden Morgen die wichtigsten Meldungen des Tages. Erhalten Sie täglich Punkt 7 Uhr die aktuellen Nachrichten aus Hamburg und dem Norden, vom HSV und dem FC St. Pauli direkt per Mail.  Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Auf die Frage, wie die Grünen sich davor schützen wollen, bei künftigen Verhandlungen nicht von Olaf Scholz (SPD) über den Tisch gezogen zu werden, antwortete Fegebank gegenüber der Zeitung: „Wir sollten jedenfalls bestens vorbereitet sein, ausgeschlafen und dazu in der Lage, auch mal ein Pokerface aufzusetzen. Wir sollten sehr genau wissen, wo wir hinwollen in diesen Verhandlungen.“

Das könnte Sie auch interessieren: Stimmzettel vertauscht: Fehler bei Bundestagswahl in Hamburg

Das unerfreuliche Wahlergebnis der Grünen erklärt Fegebank mit dem sehr hohen Anspruch, Dinge zu verändern und einen Aufbruch zu wagen. Dieser Anspruch sei auf eine Corona-müde, erschöpfte Gesellschaft getroffen. Die Bürger hätten auf das Bewährte gesetzt. Das habe die Partei letztendlich Stimmen gekostet. (mp/dpa)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp