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Verdi-Banner im Vordergrund mit Aufschrift „Wir streiken“, Amazon Logistikcenter mit Aufschrift „amazon“ im Hintergrund.
  • Verdi ruft erneut zum Amazon-Streik auf.
  • Foto: Guido Kirchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Amazon-Streik bei Hamburg: Kommen Pakete jetzt später an?

Verdi fordert die Amazon-Mitarbeiter zum dreitägigen Streik auf – auch der sogenannte Prime Day ist davon betroffen. Müssen Kunden nun mit Verzögerungen ihrer Pakete rechnen?

Die Gewerkschaft Verdi ruft die Belegschaft von Amazon erneut auf, ihre Arbeit niederzulegen. Im Logistikzentrum in Winsen (Luhe) soll ab der Spätschicht am Sonntag um 19.30 Uhr die Arbeit niedergelegt werden, wie die Gewerkschaft am Sonntag mitteilte. Bis Dienstag 23.15 Uhr soll nicht gearbeitet werden. Am Dienstag und Mittwoch bietet der Online-Versandhändler am sogenannten Prime Day Rabatte auf viele Produkte. Amazon erwartet durch die Arbeitsniederlegungen keine Einschränkungen, wie das Unternehmen mitteilte.

Verdi-Demo bei Amazon-Zentrum Veddel

Verdi fordert seit Jahren unter anderem die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels. Durch die Rabattaktionen am Prime Day stünden den Amazon-Angestellten wieder viel Arbeit und Überstunden bevor, da mehr bestellt werde als üblich. Am Montag ruft die Gewerkschaft zudem zu einer Demonstration vom Hamburger S-Bahnhof Veddel zum Amazon-Verteilerzentrum Veddel auf.

„Unsere Teams an den Logistik-Standorten haben sich gewissenhaft auf die Prime Day Aktionstage vorbereitet und sind bereit, die Kundenbestellungen zu bearbeiten“, teilte Amazon mit. Das Unternehmen biete ein fortschrittliches Arbeitsumfeld mit wettbewerbsfähigen Löhnen.

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Amazon verwies darauf, dass der umgerechnete Einstiegslohn für Logistikmitarbeitende in Deutschland ab September bei 14 Euro brutto pro Stunde aufwärts liegen werde inklusive Bonuszahlungen. Nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit liege der Lohn im Schnitt bei 37.000 Euro brutto pro Jahr. Hinzu kämen Extras und Vergünstigungen. (dpa/mp)

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