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Airport Hamburg: Gesuchter Straftäter will nach London fliegen – und fliegt auf

Fuhlsbüttel –

Er wollte nach London fliegen – und landete im Knast: Die Bundespolizei hat am Donnerstag am Airport Hamburg einen Mann verhaftet, den die Staatsanwaltschaft Flensburg bereits vor einem halben Jahr zur Fahndung ausgeschrieben hatte. Bei einem anderen Fluggast entdeckten die Beamten einen kleinen, aber verbotenen Gegenstand.

Am frühen Morgen stellte sich der 31-Jährige in die Schlange zur Ausweiskontrolle. Ein übliches Prozedere, selbst bei einem Flug innerhalb Europas. Denn maßgebend ist hier das Schengener Abkommen, zu dessen Bündnis Großbritannien eben nicht gehört.

Bundespolizei: Mann wurde gesucht – Festnahme

Bei der Kontrolle kam heraus, dass der Mann seit Mitte August von der Staatsanwaltschaft Flensburg wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht worden war. Er hatte noch eine Geldstrafe offen, von der er bisher nur einen winzigen Teil abbezahlt hatte.

Weil er die restlichen 3071 Euro nicht zahlen konnte, kam er in U-Haft. Dort muss er die nächsten 93 Tage ersatzweise verbringen.

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Nur einige Stunden später wollte am Flughafen ein 38-Jähriger in die Türkei fliegen. Doch bei der Gepäckkontrolle stellten die Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle einen verdächtig aussehenden Gegenstand in der Jacke des Mannes fest. Tatsächlich handelte es sich dabei um eine Patrone für eine Neun-Millimeter-Pistole.

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„Da es sich hierbei um einen verbotenen Gegenstand nach dem Waffengesetz handelt, wurde die Patrone sichergestellt“, teilte Marcus Henschel, Bundespolizei-Sprecher, mit. „Der Mann erhielt eine Strafanzeige.“ Und durfte im Anschluss weiter. (dg)

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