Supermarkt 2G
  • In einigen Bundesländern dürfen Supermärkte die 2G-Option wählen (Symbolbild).
  • Foto: imago/Eibner Europa

2G im Supermarkt: Bald auch in Hamburg?

In den Bundesländern Niedersachsen und Hessen gilt die 2G-Option jetzt auch für den Einzelhandel. Das heißt, die Inhaber von Supermärkten oder kleineren Geschäften können sich aussuchen, ob hier bald nur noch Geimpfte und Genesene einkaufen dürfen. Diese Entscheidung sorgt für Diskussionsstoff. Die MOPO fragt beim Senat nach, ob es auch in Hamburg Überlegungen dazu gibt.

„Solche Pläne gibt es hier nicht“, sagt Senatssprecher Marcel Schweitzer zur MOPO. „Wir bleiben dabei: Güter des täglichen Bedarfs müssen erreichbar bleiben.“ Um dem Infektionsschutz Rechnung zu tragen, würden in Supermärkten Abstands- und Maskenpflicht gelten. So sei es seit Beginn der Pandemie geregelt.

2G-Option: Das sagt der Einzelhandel in Hessen

„Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zur Einführung der Regel. Wer sich für das 2G-Modell entscheidet, kann die Masken- und Abstandspflicht im Laden aufheben.

Das könnte Sie auch interessieren: Umstrittene 2G-Regelung: Jetzt macht auch Niedersachsen mit

Für vier von fünf Handelsbetrieben in Hessen ist das sogenannte 2G-Modell einer Umfrage zufolge keine Option. Lediglich Läden mit beratungsintensiven Sortimenten, wie Brautmoden- und Fotofachgeschäfte oder Optiker, können sich mehrheitlich vorstellen, nur noch Corona-Geimpfte und Genesene zu empfangen. Das geht aus einer am Freitag abgeschlossenen Blitz-Umfrage des Handelsverbands Hessen hervor. (abu/dpa)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp