Michael Wopperer, Kommunikationsleiter Hanseatic Help, und Maggy, Hallenkoordinatorin bei Hanseatic Help, schieben Schlafsäcke und Isomatten für Flüchtlinge aus der Ukraine ins Lager der Kleiderkammer. Zahlreiche Hamburgerinnen und Hamburger wollen den vom Krieg bedrohten Menschen in der Ukraine helfen.
  • Zahlreiche Hamburger wollen den vom Krieg bedrohten Menschen in der Ukraine helfen.
  • Foto: dpa

176 Flüchtlinge aus der Ukraine mittlerweile in Hamburg

In Hamburg sind seit Kriegsbeginn 176 Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen. Bürgermeister Peter Tschentscher versicherte derweil, dass man sich nach Kräften um eine gute Aufnahme bemühe. 

Die Zahl nimmt zwar deutlich zu, doch ist immer noch gering. Bis Mittwochvormittag wurden in Hamburg insgesamt 176 ukrainische Flüchtlinge registriert. 103 von ihnen wurden in städtischen Einrichtungen laut Innenbehörde untergebracht. 73 Personen seien durch das Ankunftszentrum erfasst worden, dann aber bei Verwandten oder Bekannten untergekommen.

Ukraine-Krise: Tschentscher sichert Unterstützung zu

Die Innenbehörde riet allen Kriegsflüchtlingen, sich im Ankunftszentrum in Rahlstedt zu melden. Dort würden sie registriert, versorgt und gegebenenfalls untergebracht. Das Zentrum sei rund um die Uhr geöffnet.

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Bürgermeister Peter Tschentscher hatte am Mittwoch in einer Regierungserklärung seine Solidarität mit der Ukraine erklärt. „Die Stadt bereitet sich darauf vor, in den kommenden Wochen eine große Zahl an Flüchtlingen aufzunehmen und zu versorgen. Dazu werden die bestehenden Flüchtlingsunterkünfte verstärkt und – wenn es erforderlich ist – kurzfristig neue Kapazitäten geschaffen”, sagte er. Er stellte klar, dass man alles dafür tun werde, den Kriegsflüchtlingen eine gute Unterkunft und Versorgung zukommen zu lassen. (fkm/dpa)

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