Ennis Sayiliv
  • Bei ihm trifft sich Rothenburgsort: Ennis Sayiliv
  • Foto: Schimkus

Der Treffpunkt von Rothenburgsort

Mit Schnacks und Snacks: Kiosk-Charaktere im Porträt

MOPO-Leserin Marina rief mich an und schwärmte von einem Kiosk in Rothenburgsort. Ob ich den nicht mal besuchen könne, fragte sie an. Liebe Marina, danke für den Tipp, lernte ich doch dadurch Ennis Sayiliv kennen, der seit zehn Jahren mit seinem Vater den Kiosk am Rothenburgsorter Marktplatz 2 betreibt. 

Der zweimal die Woche stattfindende Markt vor der Tür geht gerade zu Ende, die letzten Käufer gehen mit frischem Gemüse nach Hause oder kehren bei Ennis ein. Auf der Terrasse seines Kiosks  mit 16 Plätzen  sitzen meist Einheimische, von der Sonne geschützt durch rote Sonnenschirme  trinken sie hier Kaffee, klönen oder spielen mit ihren Kindern. Der Hamburger Jung ist echter Rothenburgsortler, hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ihn kennt fast jeder. Egal ob er im oder vor dem Laden steht, von jedem, der vorbeigeht, gibt’s einen Gruß. „Ich lebe seit 28 Jahren hier, da ist das halt so“, erzählt Ennis.  

Der grau-weiße Kiosk bietet viel Platz und ein gutes Sortiment. Rechts neben dem Eingang steht der Kaffeetresen. Filterkaffee gibt’s für einen Euro, Spezialitäten wie Cappuccino oder Latte für 1,30 Euro, ein Superpreis. Gegenüber ist der Lottostand, an einer Wand finden über 500 Zeitungen ein Zuhause, einen Kopierer gibt es auch sowie einen Hermes Paketshop, über 160 Postkarten, Raucherzubehör, Eis, eine große „Süße Ecke“ und gekühlte Getränke. „Mit der Zeit haben wir uns zu einem kleinen Treffpunkt in Rothenburgsort entwickelt“, beschreibt der humorvolle Ennis die Situation, „das freut uns sehr.“

Lange wurde Rothenburgsort vernachlässigt, jetzt entdeckt man es endlich. Demnächst sollen am Billhorner Röhrendamm 1000 Wohnungen sowie  ein Studentenwohnheim, eine Kita und ein Spielplatz entstehen. „Das ist sehr gut für den Stadtteil“, stellt Ennis fest, „denn wir haben viel zu bieten.“ Das stimmt! Das Grün im südlichen Rothenburgsort ist immer einen Ausflug wert. Erkunden Sie doch einmal den Elbpark Entenwerder mit dem Café „Entenwerder 1“ und seinem goldenen Pavillon, von wo aus Sie das Treiben auf der Elbe beobachten können. Oder die Wasserkunst-Elbinsel „Kalte​hofe“, einst ein Wasserwerk, das schon 1893 Wasser filterte. Heute ist es ein kleines Naturparadies.

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