Ex-Stuttgarter Filip Kostic erzielte gegen zwei nahezu identische Treffer – nur einer zählte.
  • Ex-Stuttgarter Filip Kostic erzielte gegen zwei nahezu identische Treffer – nur einer zählte.
  • Foto: Wagner/Witters/Pool/Witters

Zwei Tore – nur eines zählt: Ex-HSV-Profi Kostic trifft zweimal identisch

Das Duell eines der heimstärksten Teams gegen eine der auswärtsstärksten Mannschaften der Bundesliga, Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart, geht 1:1 aus. 

Lange Zeit war es äußerst zähe Kost, die sich auf dem Rasen in der Frankfurter Commerzbank-Arena abspielte. Die Offensivabteilungen beider Vereine wurden von den jeweiligen Defensivreihen weitestgehend vom Spielgeschehen abgemeldet. 

Stuttgart bricht in ereignisarmer Partie den Bann

Nach 55. Minuten war es der Ex-Stuttgarter und -Hamburger Filip Kostic, der die Eintracht aus spitzem Winkel in Führung brachte – so schien es zumindest. Doch weil Luka Jovic zuvor im Abseits gestanden hatte, nahm Schiedsrichter Robert Schröder den Treffer zurück. 

Besser machte es der junge Österreicher Sasa Kalajdzic (23), der den Ball nach einer Flanke von Marc Oliver Kempf den Ball noch leicht abgefälscht von Abwehrspieler Martin Hinteregger an Frankfurts Torhüter Kevin Trapp ins Tor vorbeispitzelte (68.).

„Es war ein guter Ball von Marc Oliver, ich versuche zu retten und er schießt mir auf die Hand – unglücklich, aber das war die einzige Torchance von Stuttgart aus dem Spiel“, sagte Hinteregger nach dem Spiel.

Ex-Stuttgarter Kostic kontert VfB-Führung

Fast im direkten Gegenzug folgte jedoch die Kalte Dusche für die Schwaben. Wieder war es Filip Kostic, der aus nahezu identischer Position wie schon beim vermeintlichen 1:0 aus spitzem Winkel zum Ausgleich traf (69.)

In der Folge kam von den Schwaben offensiv fast nichts mehr, während die Eintracht nun ihr Chance witterte, drei Punkte einzufahren. Doch weder Ilsanker (86.),Jovic (87.), Hinteregger (89.) noch Silva (90+4) bekamen den Ball im Tor der Stuttgarter unter. „Wir haben mehr Torchancen vorgefunden, deswegen sind wir nicht ganz happy mit dem Unentschieden“, bilanzierte der Frankfurter Innenverteidiger Martin Hinteregger.

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Die Eintracht aus Frankfurt bleibt auf dem vierten Tabellenplatz, der VfB Stuttgart verbesserte sich auf den neunten Rang. Frankfurt trifft am kommenden Samstag (15.30 Uhr) auf den Tabellenzweiten RB Leipzig, der VfB Stuttgart empfängt im Abendspiel (18.30 Uhr) die TSG Hoffenheim.

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