• 154 verpasste Spiele seit seinem Wechsel nach Gladbach 2016! Das ist eine bittere Hausnummer. Dass Mamadou Doucoure all diese Partien mit erst 22 Jahren wegen Verletzungen aussetzen musste, schockiert wohl jeden ...

Zwei Spiele seit 2016: Größter Bundesliga-Pechvogel wieder verletzt: „Alle geschockt“

154 verpasste Spiele seit seinem Wechsel nach Gladbach 2016! Das ist eine bittere Hausnummer. Dass Mamadou Doucoure all diese Partien mit erst 22 Jahren wegen Verletzungen aussetzen musste, schockiert wohl jeden Fußballfan.

Der Franzose hatte sich nun im Training die Achillessehne gerissen, ein neuer herber Rückschlag für den jungen Innenverteidiger. Auch Trainer Marco Rose gab sich nach dem 5:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld sichtlich geschockt, sicherte aber volle Unterstützung zu. „Er musste viel einstecken, und jetzt kommt das dazu. Wir waren alle sehr geschockt, inklusive ihm. Ihm geht es im Moment auch nicht so gut“, sagte der Trainer.

Gladbach-Trainer Rose fühlt mit Doucoure: „Wir waren alle geschockt“

Nach seiner schweren Verletzung muss der Abwehrspieler in der kommenden Woche erneut operiert werden. Insgesamt hat Doucouré erst zwei Bundesligapartien für Gladbach absolviert.

Doucouré Achillessehnenriss

Der Gladbacher Mamadou Doucouré hat sich im Training die Achillessehne gerissen. Seine ganze Mannschaft fühlt mit ihm.

Foto:

imago images/Fotostand

„Er hat im Training einen falschen Schritt gemacht. Das ist schon dramatisch. Der Junge hat ein außergewöhnliches Talent, ist ein Top-Charakter. Es ist wichtig, dass er Leute an seiner Seite hat, die zu ihm stehen. Wir werden alles machen, damit er sich wohl fühlt und Licht am Ende des Tunnels sieht. Wie werden ihm jede Unterstützung zukommen lassen, die wir ihm geben können“, sagte Rose.

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Vor dem Heimspiel gegen Bielefeld hatten die Borussia-Profis für ein Teamfoto posiert, auf dem sie Doucoures Trikot mit der Nummer vier in die Kameras hielten. Auch Stürmer Breel Embolo hielt nach seinem Treffer zum 1:0 ein Doucoure-Trikot in die Höhe.

Gladbachs Mamadou Doucoure bleibt der größte Pechvogel der Bundesliga

Embolo Doucoure

Gladbach-Stürmer Breel Embolo hält nach seinem Treffer zum 1:0 ein Doucoure-Trikot in die Höhe.

Foto:

picture alliance/dpa

„Wir haben das Foto für ihn gemacht, weil er eine tragische Geschichte erlebt“, sagte Sportdirektor Max Eberl bei Sky: „Jetzt hat er sich herangekämpft und muss wieder operiert werden. Man kann gar nicht in Worte packen, was dieser Junge verkraften muss. Es macht mich stolz, wenn die Mannschaft so eine Aktion selber plant und selber umsetzt.“ (sid/abin)

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