Foto: imago images/Picture Point
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Zuschauer-Rückkehr: Darum dürfen „nur“ 2226 St. Pauli-Fans dabei sein

Rückkehr ja, aber in sehr zurückhaltendem Maß: Der FC St. Pauli wird beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag Zuschauer ins Millerntor lassen. Allerdings deutlich weniger, als theoretisch möglich wären. 2226 Menschen dürfen der Partie beiwohnen.

Eigentlich hätten es mehr als doppelt so viele sein können. Nachdem die Behörden Grünes Licht gegeben hatten, wären bei einer Stadionauslastung von 20 Prozent mehr als 5900 Fans (das Millerntor verfügt über 29.546 Plätze) drin gewesen.

St. Pauli will nicht mit dem maximal Möglichen starten

„Jedoch haben sich der FC St. Pauli und das Gesundheitsamt Hamburg Mitte auf Basis des Schutz- und Hygienekonzeptes vom FC St. Pauli darauf verständigt, nicht mit dem maximal Möglichen zu starten, sondern im Sinne des Gesundheitsschutzes sinnvolle Maßnahmen festzulegen, aufgrund derer sich dann eine Anzahl von maximalen Besuchenden ergibt“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des Vereins.

Alle Menschen mit Dauerkarten kommen in die Ticket-Verlosung

Es werden nur Einzelsitzplätze mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander verkauft, woraus sich die nun zugelassene Zuschauerzahl ergibt. Chancen auf ein Ticket haben alle Menschen mit Dauerkarten inklusive jener auf den Business-Seats, also insgesamt rund 17.000. Die werden nun alle mit der Nachfrage auf Interesse vom Klub kontaktiert, und unter all jenen, die dabei sein möchten, werden schließlich die 2226 Glücklichen per Losentscheid ermittelt.

Aus technischen Gründen: Jede Karte kostet 15 Euro

Die müssen das Ticket zu je 15 Euro dann zunächst noch käuflich erwerben. „Wir bekommen es aus technischen Gründen zum ersten Spiel nicht anders umgesetzt“, erklärte Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Betrieb beim FC St. Pauli. „Dafür kann man sich das Ticket, das man für das Spiel mit dem Kauf der Dauerkarte erworben hat, dann erstatten lassen.“

So plant St. Pauli für die nächsten Heimspiele

Wie das Prozedere für die Zukunft aussehen wird, ist aktuell noch unklar. „Nach dem Spiel gegen Heidenheim werden wir sofort in die Analyse gehen und schauen, was wir besser machen können“, sagte von Geldern. Welche Änderungen schon in 14 Tagen gegen Nürnberg greifen können, müsse man sehen. „Unser Ziel ist es, sicherlich dann ab dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC Abläufe zu etablieren, soweit das die pandemische Entwicklung zulässt.“

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