Das HSV-Präsidium um Boss Marcell Jansen (Mitte), Thomas Schulz (l.) und Moritz Schaefer ist nur noch sehr selten einer Meinung.
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  • Foto: WITTERS

Zoff im HSV-Präsidium: Neue Diskussionen um Erweiterung des Aufsichtsrates

Vereinspolitisch brennt beim HSV der Baum. Innerhalb der kommenden sechs Wochen sollen die HSV-Mitglieder auf ihrer Versammlung über die vom Ehrenrat geforderte Abwahl von Vize-Präsident Thomas Schulz abstimmen. Zuvor aber könnte der 58-Jährige noch über die beiden Nachrücker für den Aufsichtsrat mitentscheiden. Ob es dazu wirklich kommt?

Ende des Monats wollte das zerstrittene Präsidium um Marcell Jansen, Schulz und Moritz Schaefer darüber abstimmen, ob Kathrin Menges (56) und Hans-Walter Peters (65) in Kürze den AG-Rat komplettieren sollen. Peters ist bei Schulz und Schaefer aufgrund seiner Drähte zu HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne umstritten und könnte mit 2:1-Stimmen gestoppt werden.

Dass Schulz, der kurz darauf sein Amt los sein könnte, darüber noch befinden darf, erachten innerhalb des Vereins allerdings nicht Wenige als unglücklich.

Wann steigt die Versammlung der HSV AG?

Aber: Erst wenn der HSV-Beirat die Kandidaten final absegnet, kann das Präsidium die AG-Hauptversammlung zur Erweiterung des Rates einberufen. Diese muss bis Ende Juni steigen, vier Wochen vorher muss der Termin stehen.

Intern wird nun genauestens geprüft, ob es möglich ist, die Abstimmung über Schulz vor die Ernennung der Räte zu setzen.

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