Sebastian Vettel hegt einen schlimmen Verdacht gegen seinen Noch-Arbeitgeber Ferrari
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  • Foto: WITTERS

Zerreißprobe in Imola: Vettel plant schon seine Rache an Ferrari

Die Formel 1 gastiert zum dritten Mal in der Saison in Italien. Und ausgerechnet vor dem Comeback nach 14 Jahren Pause im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola (Sonntag, 13.10 Uhr, RTL & Sky) steht die Scuderia Ferrari vor einer Zerreißprobe.

Der Vorwurf von Sebastian Vettel (33), ein langsameres Auto als sein ungeliebter Teamkollege Charles Leclerc (23) zu bekommen, nagt weiter am Ruf des umstrittenen Teamchefs Mattia Binotto (50).

Ferrari-Teamchef beteuert: Beide Autos sind gleich

Der mit seiner Märchenstunde zur Vettel-Trennung am 12. Mai zum „Binocchio“ mutierte Ingenieur weist eine Benachteiligung zurück und den Schwarzen Peter an Vettel: „Beide Autos sind gleich. Wenn sich Sebastian in Imola besser qualifiziert, kann er auch im Rennen zeigen, was er draufhat.“  

Vettel wütend zu Ferrari: „Ich bin doch kein kompletter Idiot“

Autsch! In Portimao war Vettel als Elfter neun Zehntel langsamer als Leclerc auf Rang vier und hatte schon einen Hinweis gegeben: „Ich habe alles versucht, in meinem Auto steckte nicht mehr drin.“ Nach dem Rennen platzte ihm dann der Kragen: „Das Auto von Charles ist eine Klasse besser. Ich bin doch kein kompletter Idiot.“

Ferrari-Streit: Verstappen springt Vettel bei

Das glaubt keiner im Fahrerlager und so erhält Vettel Zuspruch. Selbst der ihm sonst kritisch gegenüberstehende Max Verstappen (23) sagt: „Sebastian hat sicher das Fahren nicht verlernt. Für seinen Rückstand muss es andere Gründe geben.“

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Vettel wird wachsam bleiben („Ich schaue kritisch hin“), doch vor dem Imola-Comeback fehlen ihm auch noch die aus logistischen Gründen gestrichenen Freitagstrainings, um seine Rote Gurke auf das ihm unbekannte Autodromo abzustimmen. Das Samstags-Training wurde dafür auf 90 Minuten verlängert.

Vettels neuer Wagen: Daimler steigt bei Aston Martin ein

Zumindest eine gute Nachricht gab’s für Vettel – allerdings von seinem künftigen Team Aston Martin. Nachdem sich Vettel und Mercedes-Teamchef Toto Wolff (48) bereits Aktien des Nobelherstellers gesichert haben, hat sich nun auch der Daimler-Konzern mit 20 Prozent beteiligt. Damit wird auch die technologische Zusammenarbeit zwischen Mercedes und der James-Bond-Marke ausgebaut.

Im nächsten Jahr kann sich Vettel an Ferrari rächen

Schon jetzt steht fest, dass Vettels 2021er-Auto die Hinterachse des Silberpfeils bekommt. Die klebt im Gegensatz zum losen Ferrari-Heck auf dem Asphalt, und zusammen mit dem starken Motor dürfte Vettel ein Auto bekommen, in dem er sich an Ferrari für seine Demontage rächen kann.

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