Dominik Axmann ist der Trumpf im Aufstiegskampf.
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  • Foto: WITTERS

X-Faktor Axmann: Der Allrounder kann zum Trumpf für Hamburgs Handballer werden

Auf ihrem Weg in Richtung Bundesliga sind Hamburgs Handballer derzeit nicht zu stoppen. Am Freitag steht der Zweitliga-Spitzenreiter allerdings vor einer hohen Hürde. Im dritten Anlauf soll endlich der erste Sieg bei Bayer Dormagen (19.30 Uhr) her. Ein Spieler des HSVH ist mal wieder auf besondere Weise gefordert.

Zweimal haben die Hamburger das Dormagener Sportcenter als Verlierer verlassen. „Da haben wir nicht so gut ausgesehen“, erinnert sich Dominik Axmann. „Wir wollen Wiedergutmachung und dort endlich gewinnen.“ Mit einem Sieg beim Tabellenfünften will der HSVH weitere Big Points im Aufstiegskampf einfahren.

Dass Axmann spielen und Akzente setzen wird, ist klar, nur wann und auf welcher Position, steht noch nicht fest. Das liegt nicht etwa daran, dass der 21-Jährige kein wichtiger Spieler ist, sondern an seiner Vielseitigkeit. „Axel“, wie ihn die Mitspieler rufen, ist eine echte Allzweckwaffe und für die Hamburger ein wertvoller X-Faktor, der dem eigenen Team helfen und dem Gegner Probleme machen kann. Selten gehört Axmann zur ersten Sieben, aber nach 60 Minuten oft zu den wichtigsten Akteuren. Was er macht, hat meist Hand und Fuß, ist oft richtig gut, manchmal genial. Mit bislang 54 Treffern liegt er in der teaminternen Torschützenliste auf Rang fünf.

Dominik Axmann wird vor allem im Rückraum eingesetzt

„Ich muss von Spiel zu Spiel gucken, wo ich gebraucht werde“, sagt Axmann schmunzelnd. Er wartet stets auf den „Einsatzbefehl“ von Trainer Jansen. „Toto sieht mich als Allrounder.“ Für den gebürtigen Buxtehuder kein Problem. „Ich spiele viel, das ist die Hauptsache.“ Rückraum Mitte/Links. So lautet Axmanns Position auf der Homepage seines Vereins. Das ist nur die halbe Wahrheit. Zwar seien dies seine „Lieblingspositionen“, tatsächlich aber hat Axmann in dieser Saison auch schon mehrmals auf Halbrechts und sogar am Kreis ausgeholfen. Auch in der Abwehr kann er wichtig sein.

„Ich bin auf allen Positionen einsatzbereit“, betont Axmann, muss auf Nachfrage aber laut lachend einschränken: „Torwart auf gar keinen Fall – ich bin doch nicht verrückt!“

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Heute, ahnt Axmann, könnte mal wieder ein Job im rechten Rückraum locken, da Linkshänder Jan Forstbauer noch immer Rückenprobleme hat. Für einen Rechtshänder eine Herausforderung – die Axmann, der X-Faktor, gerne annimmt. 

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