• Peter Lawwell und seine Familie wurden Opfer eines Brandanschlags. Er zeigt sich von der Anteilnahme der Celtic-Fans überwältigt.
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Wut über Rangers-Titel?: Celtic-Boss nach Brandanschlag „erschüttert und geschockt“

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf sein Wohnhaus hat sich der Boss des schottischen Erstligisten Celtic Glasgow, Peter Lawwell, bei den Fans des Klubs für ihre Unterstützung bedankt.

„Das war ein verheerender Angriff auf mich und meine Familie, die Folgen werden uns noch sehr lange begleiten“, sagte Lawwell einer Mitteilung des Vereins am Donnerstag zufolge. Er wolle sich aber auch für die Tausenden unterstützenden Nachrichten bedanken, die er von Celtic-Fans und von Menschen aus aller Welt erhalten habe, so der Manager.

Celtic-Manager nach Anschlag: „Extrem erschüttert und geschockt“

Mehrere Autos und Teile von Lawwells Haus südlich von Glasgow waren in der Nacht zum Mittwoch in Brand geraten. In Aufnahmen von Überwachungskameras war nach Angaben der Polizei zu sehen, wie eine Person Brandbeschleuniger auf mehrere Auto goss, bevor sie in Flammen aufgingen. Die Ermittler gehen daher von Brandstiftung aus und baten um Hinweise aus der Öffentlichkeit.

Der Manager und seine Familie konnten sich in Sicherheit bringen, zeigte sich aber nach Angaben des Klubs „extrem erschüttert und geschockt“. Verletzt wurde nach Angaben der Rettungskräfte niemand.

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Der 61 Jahre alte Lawwell tritt zum Ende dieser Saison nach 17 Jahren von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender zurück. Bei den Fans hatte sich zuletzt Frust breitgemacht, weil der Klub das Rennen um die Meisterschaft gegen den Erzrivalen Glasgow Rangers verloren hatte.

Für Celtic wäre es der zehnte Titel in Serie gewesen. Die Nachfolge Lawwells soll der ehemalige Direktor des schottischen Rugby-Verbandes, Dominic McKay, antreten. (dpa/hoe)

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