„Ein super Ball, ich treffe den perfekt“, freute sich Gladbachs Siegtorschütze Nico Elvedi (l.) nach dem Spiel gegen Bremen.
  • „Ein super Ball, ich treffe den perfekt“, freute sich Gladbachs Siegtorschütze Nico Elvedi (l.) nach dem Spiel gegen Bremen.
  • Foto: WITTERS

„Worst Case“ bei Bremen: Werder spielt gut und unterliegt in Gladbach

„Das ist kein Bonusspiel. Wir wollen etwas mitnehmen“, hatte Bremens Trainer Florian Kohfeldt vor dem Spiel beim Champions-League-Achtelfinalist Borussia Mönchengladbach gesagt. So trat Werder dann auch auf. Trotz einer guten Leistung unterlagen die Bremer aber mit 0:1 (0:0).

Dabei war Werder der Führung vor der Pause sogar näher. Yann Sommer kratzte Romano Schmids Volleyschuss mit einer herausragenden Flugeinlage aus dem Winkel (27.). Als Sommer zehn Minuten später ausgespielt war, rettete Mathias Ginter bei Felix Agus Schuss auf der Linie. 

Elvedi freut sich über sein Tor, Möhwald ärgert sich darüber 

Nach dem Seitenwechsel kam bei Gladbach der zuletzt brillant aufspielende Lars Stindl, bevor einigermaßen unvermittelt das aus „Fohlen“-Sicht goldene Tor fiel: Nach Laszlo Benes’ Freistoß setzte sich Nico Elvedi im Strafraum durch und köpfte zum 1:0 ein (66.). „Ein super Ball, ich treffe den perfekt“, befand der Schütze seines ersten Saisontors bei Sky. 

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Und Werder? Versuchte alles. Wechselte offensiv. Und traf in Person des ebenfalls hereingebrachten Milot Rashica nur den Pfosten (88.). Schoss durch Leonardo Bittencourt aus aussichtsreicher Position im Strafraum übers Tor (90.). Und ärgerte sich hinterher: „Akzeptieren müssen wir das, auch wenn das schwer fällt“, sagte Kevin Möhwald und erklärte, warum: „Es kann nicht sein, dass wir ein Tor nach einem Standard akzeptieren, das ist der Worst Case.“ So lässt sich das nach einer 0:1-Niederlage wohl zusammenfassen. (max)

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